Eifersucht ist der Titel der 104. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.
Handlung Der Privatdetektiv Josef Matula wurde vom Ehepaar Weber damit beauftragt, Beweisfotos anzufertigen, aus denen hervorgeht, dass ihre 17-jährige Tochter Britta eine intime Beziehung zu ihrem Lehrer Peter Baum unterhält. Rechtsanwalt Dr. Rainer Franck stellt jedoch klar, dass hierin keine strafbare Handlung zu sehen ist, da die Beziehung einvernehmlich erfolgt.
In der folgenden Nacht wendet sich Frau Weber in großer Aufregung an Dr. Franck, nachdem ihr Ehemann unter dem Verdacht festgenommen worden ist, Peter Baum getötet zu haben. Zwischen den beiden Männern hatte nach einem Schulkonzert eine Auseinandersetzung stattgefunden. Britta ist seitdem ebenfalls verschwunden und wird kurz darauf nach einem Suizidversuch in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Leiche Baums wurde vom Hausmeister Knobloch entdeckt, der daraufhin umgehend die Polizei verständigte. Der stellvertretende Schulleiter Schubert, der nach dem kürzlichen Tod des Direktors ebenso wie Baum Ambitionen auf die Leitung der Schule hegt, berichtet, Baum sei im Kollegium nicht unumstritten gewesen.
Im weiteren Verlauf erklärt Britta, Baum habe früher ein Verhältnis mit der Ehefrau des Lehrers Simon gehabt, was diese jedoch bestreitet. Von Baums Beziehung zu Britta habe sie hingegen gewusst und ihn davor gewarnt. Kurz darauf beobachtet Matula, wie Knobloch Frau Simon in dem Bekleidungsgeschäft, in dem sie arbeitet, aufsucht und von ihr Geld entgegennimmt. Er verfolgt Knobloch daraufhin zunächst in eine Spielothek und anschließend bis zu dessen Mutter. Als Matula ihn am folgenden Tag in der Schule darauf ansprechen möchte, findet er Knobloch tot im Heizungskeller auf. Später stellt sich heraus, dass es sich bei dem entgegengenommenen Geld lediglich um Wechselgeld aus dem Kauf eines Schals gehandelt hatte.
Unterdessen trifft per Post die Nachricht ein, dass Peter Baum zum neuen Schulleiter ernannt worden ist. Schubert reagiert darauf sichtlich betroffen. Laut seinem Kollegen Simon hatte er selbst seit Jahren auf diese Position hingearbeitet. Die Sekretärin Wirth gibt jedoch an, Schubert habe bereits im Vorfeld von der Entscheidung gewusst. Als Matula und Franck ihn daraufhin in der Schule aufsuchen, finden sie ihn verzweifelt auf dem Dach des Gebäudes vor. Dort gesteht er sowohl den Mord an Baum, den er aufgrund von dessen reformorientierten Vorstellungen als Schulleiter verhindern wollte, als auch die Tötung Knoblochs, der ihn als Zeuge des Mordes erpresst habe. Anschließend stürzt er sich vom Dach und nimmt sich dadurch das Leben.
Herr Weber wird daraufhin aus der Untersuchungshaft entlassen und versöhnt sich mit seiner Tochter. Diese bekommt von Dr. Franck einen Hund geschenkt, den dessen Sekretärin Helga wenige Tage zuvor ausgesetzt in der Stadt aufgefunden hatte.
Hintergrund miniatur|links|Goethe-Gymnasium, aufgenommen aus ähnlicher Perspektive wie in der Episode Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in einem Bürohaus in der Walter-Kolb-Straße 9–11 in Frankfurt-Sachsenhausen. Eine Szene wurde nahe des Hammering Man vor dem Messeturm erstellt. Die Schulszenen wurden am Goethe-Gymnasium in Frankfurt-Westend gedreht. Bei einem Blick aus dem Fenster sind im Hintergrund die Kirche St. Antonius sowie das im Bau kurz vor der Fertigstellung befindliche Trianon zu sehen.
Das angebliche Wohnhaus des Lehrers Herr Simon befindet sich in der Rudolf-Vogt-Straße unweit des Biebricher Wasserturms in Wiesbaden.
Im Abspanntext ist der Name der Darstellerin Astrid Meyer-Gossler fehlerhaft als Astrid Meyer-Gosslar angegeben.
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Einzelnachweise
Eifersucht