mini|Herrenhaus (2014) Die ehemalige Gutsanlage Hohnhorst II, Nordgut, Mühlenmasch 6, in der niedersächsischen Gemeinde Eldingen, Ortsteil Hohnhorst, im Landkreis Celle, wurde als Herrenhaus am Anfang des 18. Jahrhunderts gebaut. Aktuell (2026) wird es zum Wohnen und gewerblich genutzt.
Die Gebäude stehen als Ortskern der Rittergüter Hohnhorst I und Hohnhorst II unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Eldingen).Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
Geschichte und Beschreibung Das Südgut war bereits seit 1252 Stammsitz der Familie von Hohnhorst. Es ist nicht bekannt, wann das Nordgut entstand. Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts lässt sich eine Besitzerfolge der Familie von Hohnhorst auch für das Nordgut nachweisen. Familienmitglieder hatten hohe Ämter in der landesherrschaftlichen Verwaltung. Die beiden Güter wurden im 19. Jahrhundert unter Bruno Karl von Hohnhorst vereinigt.
Die Gutsanlage nördlich der Lachte bestand aus: dem zweigeschossigen, traufständigen, zehnachsigen, barocken Herrenhaus von 1706 für den Landrat, Hofrichter zu Celle und Drost zu Meinersen Jakob Ernst von Hohnhorst (1677–1740), auf hohem Feldsteinsockel in Fachwerk mit Ausfachungen in Stein und zweifeldrigen Streben, mit hohlpfannengedecktem Krüppelwalmdach, westlichem, leicht außermittigen Zugang hinter einer Sandstein-Freitreppe, über dem Eingang der Wappenstein im Brüstungsfach, mit leicht vorkragendem Giebel im Obergeschoss über Gebälk mit gerundeten Füllhölzern und Balkenköpfen sowie nordöstlicher Anbau mit Schleppdach, nordöstliches Gebäudeende massiv unterfangen und mit Querdurchfahrt,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen dem eingeschossigen Stall vom 19. Jh. auf Backsteinsockel in Fachwerk mit Steinausfachungen und geschosshohen Streben, ziegelgedecktem Krüppelwalm sowie Ladeluke im Giebel,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen der eingeschossigen Scheune vom 19. Jh. als Vierständer-Fachwerkbau auf Feldsteinsockel, mit hohlpfannengendecktem Krüppelwalmdach, südwestlicher Giebel mit einer seitlichen Längsdurchfahrt, nordöstliches Gebäudeende massiv unterfangen mit einer Querdurchfahrt,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen dem eingeschossigen Backhaus südlich der Scheune vom 19. Jh. in Fachwerk mit Steinausfachungen und Satteldach, Giebelfelder mit vertikaler Bohlenverkleidung,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen dem eingeschossigen massiven Hühnerstall mit westlicher Waschküche von um 1910 und mit Satteldach,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen dem eingeschossigen Deputatshaus als Landarbeiterwohnhaus Mühlenmasch 4 vom 19. Jh., auf Ziegelsockel, in Fachwerk mit Steinausfachungen und Krüppelwalmdach,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen dem eingeschossigen Landarbeiterwohnhaus Mühlenmasch 2 a, b vom 19. Jh., auf Ziegelsockel, in Fachwerk mit ziegelgedecktem Satteldach und zwei symmetrisch angeordneten südlichen Zugängen,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen und dem Gutspark.
Auf dem Areal des Nordguts steht auch das Mühlengebäude von 1911.
Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… Das Nordgut steht auch somit in Verbindung zu einer gefestigten Tradition des Zivil- und Militärdienstes für den Landesherren.“
Einzelnachweise
Kategorie:Baudenkmal in Eldingen Hohnhorst Hohnhorst Hohnhorst Hohnhorst Hohnhorst Hohnhorst Hohnhorst Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Celle Kategorie:Barockbauwerk in Niedersachsen Kategorie:Erbaut in den 1700er Jahren