Ferdinand Davids Concertino für Posaune und Orchester, Op. 4, wurde 1837 komponiert. Es ist dem Posaunisten Carl Traugott Queisser gewidmet, einem guten Freund von David, der auch im Gewandhausorchester spielte, in dem David Konzertmeister war.

Auch die Uhraufführung fand durch dieses Orchester statt. Queisser spielte das Solo und Felix Mendelssohn Bartholdy dirigierte persönlich. Das Stück war ein sofortiger Erfolg.

Das Concertino besteht aus drei Sätzen:

I. Allegro maestoso II. Marcia funebre (Andante) III. Allegro maestoso.

Der zweite Satz wurde von David selbst für Geige und Klavier arrangiert und bei seiner Beerdigung gespielt.

Eine komplette Aufführung des Konzertes dauert normalerweise 16–17 Minuten.

Besetzung Das Stück ist für die folgenden Instrumente geschrieben:

Solo-Posaune 2 Flöten 2 Oboe 2 Klarinetten 2 Fagotts 4 Hörner 2 Trompeten in Eb 3 Posaunen Pauke Streicher

Trivia Das Stück wurde unter anderem von Brett Baker, Michel Becquet, Michael Bertoncello, Cristian Ganicenco, Jürgen Heinel, Massimo La Rosa, Carl Lenthe, Christian Lindberg, Jacques Mauger, Armin Rosin, und Branimir Slokar aufgenommen.

Weblinks

Lindberg, Christian: "History of the Concertino" Introduction to David's Trombone Concerto

Einzelnachweise

Kategorie:Posaune Kategorie:Musik 1837 Kategorie:Instrumentalkonzert