Bernhard Heibach (* 27. März 1924 in Berlin; † 17. September 2016) war ein deutscher Diplomat. Er war Botschafter in Malawi, Swasiland und Lesotho.

Werdegang Nach dem Abitur studierte Heibach Rechtswissenschaft und trat 1952 in den Auswärtigen Dienst ein. Sein erster Dienstort war die Botschaft in Rio de Janeiro. Von 1956 bis 1959 war er an der Botschaft in Neu Delhi tätig. Von 1963 bis 1968 war er Konsul in Lourenço Marques (heute Maputo), der Hauptstadt im damaligen Portugiesisch-Ostafrika (heute Mosambik). Von 1968 bis 1972 war er Botschafter in Malawi und Leiter der Botschaft in Blantyre. Zugleich war er von 1971 bis 1972 als Botschafter in Swasiland und Lesotho nebenakkreditiert. Während der Nelkenrevolution war er stellvertretender Botschafter an der Botschaft in Lissabon. Anschließend kehrte er in die Zentrale des Auswärtigen Amts in Bonn zurück, wo er Leiter des Südeuropa-Referats wurde. Von 1979 bis 1987 war Stellvertreter des Botschafters an der Botschaft in Wien. Schließlich war er von 1987 bis zu seiner Pensionierung 1989 Ständiger Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO in Paris.

Heibach wurde 1968 das Bundesverdienstkreuz am Bande und 1978 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Seit seiner Pensionierung lebte er in Wertheim. Er war verheiratet und Vater dreier Kinder.

Einzelnachweise

Kategorie:Deutscher Botschafter in Malawi Kategorie:Deutscher Botschafter in Lesotho Kategorie:Ständiger Vertreter Deutschlands bei der UNESCO Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Person (Wertheim) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1924 Kategorie:Gestorben 2016 Kategorie:Mann