Nikos Koshis (Alternativname: Nikos Kósiis; griechisch ; * 20. Mai 1933 in Dali, Bezirk Nikosia) ist ein griechisch-zypriotischer Politiker, der unter anderem zwischen 1974 und 1975 Innen- und Verteidigungsminister sowie von 1997 bis 2002 Justizminister war.

Leben Nikos Koshis war Unternehmer sowie Verleger der Tageszeitung „O Agon“ und wurde bei der ersten Parlamentswahl in der Republik Zypern am 31. Juli 1960 im Wahlkreis „Nikosia“ zum Mitglied des Repräsentantenhauses gewählt und vertrat bis 1969 die Patriotische Front (Πατριωτικό Μέτωπο) von Glafkos Klerides sowie im Anschluss zwischen 1969 bis zum Militärputsch am 15. Juli 1974 und der darauf folgenden türkischen Invasion Zyperns am 20. Juli 1974 die auch von Klerides geführte Vereinigte Partei (Ενιαίον Κόμμα). Zu Beginn seiner Parlamentszugehörigkeit fungierte er zwischen 1960 und 1966 als Sekretär des Präsidiums des Repräsentantenhauses, dessen Präsident vom 16. August 1960 bis zum 22. Juli 1976 ebenfalls Glafkos Klerides war.

Am 25. August 1974 wurde Koshis als Nachfolger von Klerides zum Innen- und Verteidigungsminister in das Kabinett Klerides I berufen und bekleidete dieses Ministeramt bis zum 14. Januar 1975. Er übernahm am 8. April 1997 von Alexandros Evangelou im Kabinett Klerides II das Amt des Ministers für Justiz und öffentliche Ordnung und bekleidete dieses Ministeramt vom 28. Februar 1998 bis zum 24. September 2002 auch im Kabinett Klerides III, woraufhin Alekos Siambos neuer Minister wurde.

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