Earth, Wind & Fire (To Be Celestial VS That’s the Weight of the World) ist ein Dokumentarfilm von Questlove über die US-amerikanische Soul- und Funk-Band Earth, Wind and Fire. Er entstand mit Zugriff auf Archivmaterial der Band und auf den Nachlass ihres 2016 verstorbenen Gründers Maurice White. Der Film feierte Anfang Juni 2026 beim Tribeca Film Festival seine Premiere.
Inhalt mini|hochkant=1.15|Die Bandmitglieder Verdine White, Ralph Johnson und Philip Bailey im April 2023 bei der Gateway Celebrity Fight Night in Phoenix, Arizona Der Film beschäftigt sich mit dem Vermächtnis und dem umfangreichen Werk der Soul- und Funk-Band Earth, Wind and Fire und bedient sich hierfür archivierten Bild- und Tonmaterials aus dem Nachlass von Maurice White und der anderen Bandmitglieder.Sharon Oliver: Earth, Wind & Fire Gets the Questlove Treatment. In: culturesonar.com, 30. Oktober 2025. Der Film soll nicht nur ihre musikalische Karriere beleuchten, sondern auch ihren kulturellen Einfluss.Questlove dreht Dokumentation über Earth, Wind & Fire. In: egofm.de, 23. September 2024.
White hatte Earth, Wind & Fire 1969 in Chicago gegründet. Ihre Mischung aus Funk, Soul, Disco und Jazz revolutionierte das Musikbusiness. Earth, Wind and Fire war die erste US-Band, deren innovative Bühnenshows Elemente wie Pyrotechnik oder das "Schwebenlassen" von Bandmitglieder bei ihren Auftritten beinhalteten, was in den 1970er Jahren eine Sensation war. Sie avancierte zu einer von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeierten Band, gewann sechs Grammys, verkaufte mehr als 90 Millionen Tonträger und erreichte mit elf aufeinanderfolgenden Alben Gold-, Platin- oder Doppelplatin-Status. Zu den bekanntesten Songs der Band gehören Shining Star, Boogie Wonderland, Let's Groove, That's the Way of the World, Reasons und September.
Produktion Regie führte der Filmemacher und Hip-Hop- und Soulkünstler Questlove. Der sechsfache Grammy-Gewinner ist Frontmann von The Roots und gewann 2022 mit seinem Regiedebüt Summer of Soul (…Or, When the Revolution Could Not Be Televised) einen Grammy. Im gleichen Jahr wurde er mit einem Oscar als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Auch sein Dokumentarfilm Sly Lives! (aka The Burden of Black Genius) wurde hochgelobt. Questlove hatte rund acht Jahre nach dem Tod von Maurice White die Arbeit an dem Film über die Band Earth, Wind and Fire angekündigt und hierfür das Einverständnis von dessen Erben und der Band erhalten.https://www.youtube.com/watch?v=oWQnwzOmzGQ White starb im Februar 2016 und war bereits seit 1998 aus Krankheitsgründen nicht mehr live mit der Band aufgetreten. Gemeinsam mit Samantha Grogin, Arron Saxe, Dave Sirulnick und Maurice Whites ältestem Sohn KB White tritt Questlove auch als Produzent von Earth, Wind & Fire (To Be Celestial VS That’s the Weight of the World) in Erscheinung.
Die Premiere des Films war am 3. Juni 2026 beim Tribeca Film Festival, wo er als Eröffnungsfilm gezeigt wurde.Tribeca Festival Announces Opening Night Film for 2026. In: awardsradar.com, 14. April 2026.
Rezeption Von den bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken sind alle positiv bei einer durchschnittlichen Bewertung mit 8,1 von 10 möglichen Punkten.Earth, Wind & Fire (To Be Celestial VS That’s the Weight of the World). In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 4. September 2026.
Owen Gleiberman schreibt in seiner Kritik für Variety, Questlove bringe in seine Filme nicht nur seine musikalische Perspektive ein, sondern auch sein tiefes Verständnis für die Essenz von Musik. Dies habe im Fall von Earth, Wind & Fire eine ganz besondere Bedeutung, denn ihre Musik sei eine einzigartige, faszinierende Synthese gewesen, und Questlove erwecke diese Magie zum Leben.Owen Gleiberman: 'Earth, Wind & Fire (To Be Celestial vs That’s the Weight of the World)' Review: The Tribeca Festival Kicks Off with Questlove’s Indelible Portrait of the Great but Underrated EWF. In: Variety, 3. Juni 2026.
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Musikfilm Kategorie:Earth, Wind and Fire