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Der Bohrer ist der 38. Fernsehfilm der Krimireihe Das Kriminalmuseum. Die deutsche Erstausstrahlung erfolgte am 12. Juli 1968 im ZDF.

Handlung In Hamburg treibt der „Bohrer“ sein Unwesen. Das Einbruchsdezernat unter der Leitung von Hauptkommissar Büssow hat nach über 30 Einbrüchen keinen Hinweis auf den Täter, der sich mittels eines Handbohrers Zutritt in die Häuser gutsituierter Bürger der Hansestadt verschafft und dort ausschließlich Bargeld mitgehen lässt.

Hinter dem „Bohrer“ verbirgt sich der Berufsfotograf Jochen Winter, der mit seiner Freundin Ruth Schilling in einer Pension an der Außenalster wohnt. Pikanterweise ist er lose mit Hauptwachtmeister Brincken befreundet. Winter hat dem Hobbyfotografen Brincken schon mehrfach wertvolle Tipps gegeben. Als Winter eines Abends verspätet von einem Fototermin im Antiquitätengeschäft von Stefanie Theiss in ein Lokal zurückkehrt, in dem er mit Ruth verabredet ist, reagiert diese verärgert und möchte nach Hause. Als Winter ihr folgen will und hastig seine Ausrüstung zusammensucht, ist auch Brincken anwesend, der feststellt, dass der Verschluss der Fototasche kaputt ist.

Die Polizei verstärkt die nächtlichen Streifen insbesondere in den Villenvierteln der Stadt. Als Jochen Winter eines Nachts wieder auf Einbruchstour im Stadtteil Othmarschen ist, wird er von einer Streife überrascht. Er kann zwar fliehen, verliert dabei aber seine Fototasche, in der sich der Handbohrer befindet. Kommissar Büssow und sein Team geben einen Fahndungsaufruf heraus und als Brincken von seinem Nachtdienst auf die Wache zurückkehrt und den Aufruf liest, erkennt er die defekte Fototasche Winters und setzt sich mit dem Einbruchsdezernat in Verbindung.

In der Pension angekommen, muss Winter feststellen, dass Ruth seine sämtlichen Koffer auf den Dachboden getragen hat, da sie in dem kleinen Zimmer immer im Weg gestanden hatten. Der Schlüssel ist nicht auffindbar, doch da Winter fliehen will, braucht er das geraubte Geld, das sich in einem der Koffer befindet. Als er die Pension verlässt, verpasst ihn die Polizei nur um Haaresbreite.

Winter sucht Stefanie Theiss auf und bittet sie um kurzfristige finanzielle Unterstützung, da er angeblich ein Jobangebot aus Paris bekommen habe, er aber nicht an seine Koffer komme, in dem sein Geld und seine Fotoausrüstung sei. Theiss hat gerade mehrere hundert D-Mark ihrer Kasse entnommen, da sie ein Paket per Nachnahme erhalten hat. Während sie sich noch mit dem Briefträger über ein Kunstwerk unterhält, nimmt Winter unbemerkt das Geld und flüchtet. Er will zunächst zum Flughafen, um sich ins Ausland abzusetzen, bittet den Taxifahrer dann aber, ihn zum Hafen zu fahren. Dort geht er durch den Elbtunnel nach Steinwerder zur Lüders-Werft, wo er vor kurzem eine Fotoserie erstellt hat. Er entnimmt einem offenen Spind Kleidung und versteckt sich auf dem Gelände als Arbeiter.

Nach einem weiteren Aufruf meldet sich der Taxifahrer, der Winter zum Elbtunnel gefahren hat. Die Ermittler vermuten den Gesuchten richtigerweise im weitläufigen Hafengebiet. Brincken vermutet, Winter könne sich auf der Werft aufhalten, da er ihm von dem kürzlichen Fototermin erzählt hatte. Tatsächlich wird in den Umkleideräumen Winters Jacke und sein roter Pullover gefunden. Die Beamten wissen nun, wo sie zu suchen haben, die Werft wird systematisch durchkämmt und schließlich ist es ausgerechnet Brincken, der seinen Freund Winter dort stellen kann.

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Der Bohrer auf der Krimihomepage

Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Fernsehfilm (ZDF) Kategorie:Filmtitel 1968 Kategorie:Kriminalfilm Kategorie:Schwarzweißfilm