Wilhelm Berlenz (* 25. Februar 1834 in Bad Königshofen im Grabfeld; † 23. April 1888 in Würzburg) war ein deutscher Bürgermeister und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.
Leben Wilhelm Berlenz besuchte die Handelsschule in Frankfurt am Main und erlernte den Beruf des Kaufmanns, der ihn zu zeitweiligen Auslandseinsätzen (USA, England, Frankreich und Österreich) führte. In Königshofen betrieb er einen Handel mit Spezereiwaren, den er nach dem Tod seines Vaters Michael Berlenz, der Bürgermeister und Landtagsabgeordneter war, übernahm.
Von 1876 bis 1881 gehörte er dem Landrath von Unterfranken und Aschaffenburg an, der am 15. August 1828 mit dem „Gesetz die Einführung der Landräthe betreffend“ gebildet wurde. Zugleich war er Mitglied des Distriktausschusses.
Bei der Reichstagswahl 1878 bewarb er sich erfolglos um ein Mandat.
Er wurde wie sein Vater Bürgermeister in Königshofen und hatte aus dem Wahlkreis Schweinfurt als Mitglied der Nationalliberalen Partei von 1881 bis zu seinem Tod ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den bayerischen Landtag bildete.
Sein Nachfolger wurde Sigmund Freiherr von Rotenhan.
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 15. Wahlperiode)
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Einzelnachweise
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