Die Herren von Ückinghoven (auch: Ueckinghoven, Uckenhoven, Ukkinchoven o. ä.) waren ein niederrheinisches Uradelsgeschlecht mit Stammsitz im gleichnamigen Ort, der heute dem Rommerskirchener Ortsteil Oekoven untergeordnet ist.

Geschichte Zuerst erschienen die Brüder Daniel und Gabart von Uckenhoven, die 1285 eine Urkunde über die Übertragung der Vogtei des Ramrather Hofes an St. Maria im Kapitol siegelten; das Siegel bezeugt die Ritterbürtigkeit des Geschlechts. Ferner verkauften Rabelo gt. und sein Bruder Henricus von Ukkinchoven im Jahre 1287 den Zehnten von 50 Morgen Land in der Pfarrei Oekoven an St. Gereon.Peter Joerres: Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln, Hanstein, Bonn 1893, S. 184 (hhu.de). Der Verkauf von Allod deutet auf wirtschaftliche Not hin, demnach ist der Niedergang derer von Ückinghoven zu vermuten. Letztere These wird von der Tatsache untermauert, dass der 1305 erwähnte Anton von Ückinghoven lediglich ein Knappe war. Außerdem verzichtete er aus Protest gegen den Verkauf des Zehnten von 150 Morgen Land bei Ückinghoven an St. Gereon, den seine Mutter und Geschwister tätigten, auf ein Entgelt.Peter Joerres: Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln, Hanstein, Bonn 1893, S. 239 (hhu.de). Danach ist nichts weiter über die einstigen Ritter von Ückinghoven bekannt.

Literatur Josef Schmitz: Rittersitze, Stiftshöfe und Klostergüter am Gillbach (= Beiträge zur Geschichte der Gemeinde Rommerskirchen Band V), Rommerskirchen 2008, S. 193.

Einzelnachweise

Kategorie:Rheinländisches Adelsgeschlecht