Todesspiel ist der Titel der 96. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.
Handlung Nachdem die wohlhabende Anke Bruck durch den Privatdetektiv Josef Matula Kenntnis davon erlangt, dass ihr Ehemann Thomas sie weiterhin mit seiner früheren Partnerin Lore Renders betrügt, droht sie mit der Schließung des Theaters, an dem dieser als Intendant und Regisseur tätig ist.
Eines Abends wird in der Garage ihres Anwesens ein Anschlag auf Anke Bruck verübt, bei dem eine Rauchpatrone zum Einsatz kommt. In der Folge engagiert sie Matula zu ihrem persönlichen Schutz und erstattet Anzeige gegen ihren Ehemann, den sie der Tat verdächtigt. Thomas Bruck wendet sich daraufhin an den ihm seit mehreren Jahren persönlich bekannten Rechtsanwalt Dr. Franck.
Im weiteren Verlauf wird Matula mit einem auf den Theaterbetrieb zugelassenen Geländewagen angefahren. Kurz darauf wird Anke Bruck von einer zunächst unbekannten Person erwürgt. Da Thomas Bruck kein Alibi vorweisen kann, wird er festgenommen. Wenig später verschafft ihm jedoch Lore Renders ein Alibi, indem sie angibt, sich zur Tatzeit bei ihm im Theater aufgehalten zu haben, ohne dass er ihre Anwesenheit bemerkt habe, da er geschlafen habe. Daraufhin wird Bruck aus der Haft entlassen.
Als Lore Renders erfährt, dass ihre Tochter Gaby ebenfalls eine Beziehung mit Thomas Bruck unterhält, widerruft sie ihr Alibi aufgrund persönlicher Kränkung, was zur erneuten Festnahme Brucks führt. Gaby hingegen behauptet, sie habe ihre Mutter zur fraglichen Zeit telefonisch im Theater erreicht.
Im Zuge seiner Ermittlungen stellt Matula fest, dass der Schauspieler Erik für den Anschlag in der Garage verantwortlich war, den er aus Protest gegen die drohende Schließung des Theaters verübte. Den Mord an Anke Bruck bestreitet er, berichtet allerdings von einem heftigen Streit zwischen dieser und Lore Renders, den er beobachtet habe. Daraufhin stellen Dr. Franck und Matula Lore Renders zur Rede, woraufhin sie die Tat gesteht.
Hintergrund Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in einem Bürohaus in der Walter-Kolb-Straße 9–11 in Frankfurt-Sachsenhausen. Einzelne Sequenzen wurden auf dem Platz Am Hauptbahnhof inszeniert.
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Todesspiel