Kimmo Kristian Latvamäki (* 6. Juni 1976 in Ruovesi) ist ein ehemaliger finnischer Kanute.
Karriere Latvamäki trat Ende der 1990er Jahre erstmals bei internationalen Meisterschaften im Kanurennsport in Erscheinung. 1997 erzielte er bei den Weltmeisterschaften in Dartmouth mit dem vierten Platz im K1 über 200 m ein erstes Spitzenergebnis, nachdem er bereits bei den Europameisterschaften in Plowdiw über dieselbe Distanz Fünfter sowie über 500 m Siebter geworden war. In den folgenden Jahren bestätigte er dieses Niveau mit Platz fünf bei den Weltmeisterschaften 1998 in Szeged und Rang vier bei den Weltmeisterschaften 1999 in Mailand, jeweils über 200 m.
Im Jahr 2000 erreichte er bei den Europameisterschaften in Posen über 200 m den vierten Platz und belegte über 500 m Rang neun. Wenig später nahm er an den Olympischen Spielen in Sydney teil und erreichte im K1 über 500 m das Halbfinale.
Auch zu Beginn der 2000er Jahre blieb er international konkurrenzfähig. Bei den Weltmeisterschaften 2001 in Posen wurde er über 200 m Fünfter und über 500 m Sechster, ein Jahr später belegte er in Sevilla über 200 m erneut den fünften Platz. 2004 startete er ein weiteres Mal bei Olympischen Spielen und erreichte in Athen wiederum das Halbfinale über 500 m.
2005 gewann er bei den Europameisterschaften in Posen im K1 über 200 m die Bronzemedaille. Im Jahr darauf trat er bei den Weltmeisterschaften in Szeged im K4 über 200 m an und belegte den siebten Platz.
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