Das Ensemble Pygmalion ist ein französisches Ensemble, das 2006 von Dirigent Raphaël Pichon gegründet wurde.

Geschichte Raphaël Pichon gründete das Ensemble Pygmalion 2006 bestehend aus einem gemischten Chor und einem Orchester mit historischen Instrumenten. Er hat sich vor allem der musikalischen Epoche des Barock verschrieben. Es erkundet Verbindungen verschiedener Künstler klassischer Musik wie zwischen Bach und Mendelssohn, Schütz und Brahms oder auch zwischen Rameau und Gluck sowie Berlioz.

Bei Opernproduktionen arbeitet Pygmalion mit Regisseuren wie Katie Mitchell, Romeo Castellucci, Simon McBurney, Aurélien Bory, Jetske Mijnssen, Pierre Audi, Valérie Lesort und Christian Hecq, Cyril Teste, Clément Cogitore und Michel Fau zusammen.

An der Grand Théâtre de Bordeaux ist das Ensemble Artist in Residence. Dort entstehen unter dem Namen Kiosque Pygmalion kostenlose Kammermusik-Konzerte sowie pädagogische Workshops. Während der COVID-19-Pandemie in Frankreich gründete das Ensemble das Pulsations Festival.

Seit 2014 steht das Ensemble bei Harmonia Mundi unter Vertrag, wo zahlreiche Alben erschienen.

Am 27. März 2026 gelang ihnen mit Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion der Einstieg in die österreichischen und Schweizer Charts.

Diskografie Alben 2015: Bach 2015: The Weber Sisters – Mozart (mit Sabine Devieilhe) 2015: Castor & Pollux – Jean-Philippe Rameau 2016: Rheinmädchen 2018: Enfers (mit Stéphane Degout) 2020: Johann Sebastian Bach: Motets 2022: Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion 2022: Mein Traum (mit Stéphane Degout) 2024: Claudio Monteverdi: Vespro della beata vergine 2024: Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem 2025: Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem 2025: J.S. Bach: Mass in B Minor BWV 232 (mit Julie Roset) 2026: Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion

Weblinks Offizielle Website (französisch/englisch)

Einzelnachweise

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