mini|Lorenaberge topografisch mini|Bühlerberg oberhalb der Passhöhe der L200 mini|Alberschwender Passschwelle im Bregenzerwaldgebirge Die Alberschwender Passschwelle ist eine Sattelverebnung zwischen dem Vorarlberger Rheintal und dem Bregenzerwald. Sie ist verkehrstechnisch die wichtigste Verbindung des Bregenzerwaldes. Der Ortskern der Gemeinde Alberschwende liegt in dieser Ebene.

Lage Politisch liegt die Alberschwender Passschwelle in der Gemeine Alberschwende, Bezirk Bregenz, Bundesland Vorarlberg, Österreich. Gebirgsgeographisch liegt sie in den Lorenabergen, einer Untergruppe des Bregenzerwaldgebirges. Sie trennt die Sektoren Schneiderkopfkamm und Lorenaberge im engeren Sinn. Regional liegt sie an der Grenze zwischen dem Alpenrheintal und dem Bregenzerwald. Sie ist auch Teil der Wasserscheide zwischen der Bregenzer Ach und der Dornbirner Ach.

Sattellinie und Ortszentrum von Alberschwende Die Sattelverebnung und die Sattellinie sind sanft gewellt. Der tiefste Punkt der Sattellinie ist 702 m hoch, hier befindet sich ein Wanderweg von Buggenegg nach Alberschwende, der Teil des Nordalpenwegs 01 und des Maximilianswegs ist. Die Passhöhe der Bregenzerwaldstraße L200 ist 725 m hoch. Deren Daten werden in der Infobox und in Wikidata verwendet. Eine weitere Passhöhe ist die Passhöhe der Bucherstraße L14 zwischen den beiden vorher erwähnten Punkten. Verkehrstechnisch von Bedeutung ist das Ortszentrum von Alberschwende, da kreuzen sich die L200, die L14 und die Achrainstraße L49. Der Wanderweg von Alberschwende auf den Brüggelekopf verläuft ziemlich genau auf der Sattellinie. Die wichtigsten Punkte der Passschwelle sind in folgender Tabelle zusammengefasst: +BezeichnungHöhe in m ü. A.AnmerkungenKoordinatenSchneiderkopf971Sattelpunkt und Bezugsscharte des Schneiderkopfs702Nordalpenweg 01, MaximilianswegBrugg, Passhöhe Bucherstaße L14715L14, Sportzentrum AlberschwendeZentrum von Alberschwende719Kreuzung L200, L14 und Achrainstraße L49, etwa 500 m westlich der SattellinieBühel, Passhöhe L200725L200, Hauptverbindung in den BregenzerwaldBrüggelekopf1182

Historische Bedeutung

Etwa ab dem Jahr 1000 begann die Besiedlung des Bregenzerwaldes über die Alberschwender Passschwelle. Alberschwende wurde die erste Siedlung. Die relativ ebene Fläche eignet sich besonders gut für die Landwirtschaft und für den Hausbau.

Verkehrstechnische Bedeutung Die Alberschwender Passschwelle ist mit Abstand die am stärksten frequentierte Verkehrsverbindung des Bregenzerwaldes. Rund 12.000 Kraftfahrzeuge passieren pro Tag die Zählstelle. Alle anderen Straßenverbindungen ins Rheintal, nach Deutschland, ins Hochtannberggebiet oder ins Große Walsertal sind von untergeordneter Bedeutung. Durch den Achraintunnel hat sich die Fahrzeit vom Rheintal bis Alberschwende verkürzt, das Nadelöhr ist allerdings im Bereich der Passschwelle mitten im Siedlungsgebiet von Alberschwende.

Alberschwende ist durch die günstige Geomorphologie ein Verkehrsknotenpunkt mit folgenden Straßen:

Bregenzerwaldstraße L200 Richtung Müselbach in Müselbach L200 weiter nach Egg und Bezau in Müselbach Abzweigung auf die Hittisauer Straße L205 nach Hittisau und weiter nach Deutschland Bucherstraße L14 nach Buch und weiter nach Wolfurt Bregenzerwaldstraße L200 Richtung Rheintal zur Rheintal/Walgauautobahn A14 vor dem Schwarzachtobel Abzweigung auf die Bildsteiner Straße L15 nach Farnach und Bildstein im Schwarzachtobel Abzweigung auf die Schwarzachtobelstraße nach Schwarzach Straße über den Lorenapass: für den öffentlichen Kfz-Verkehr gesperrt, beliebt bei Radfahrern

Siehe auch

Lorenaberge Liste der Pässe und Sättel in Vorarlberg Liste der Landesstraßen in Vorarlberg

Weblinks Vorarlberg Atlas

Einzelnachweise

Kategorie:Verkehr (Vorarlberg) Kategorie:Alberschwende Kategorie:Bregenzerwaldgebirge