mini|Nadeschda Alexandrowna Bikalowa Nadeschda Alexandrowna Bikalowa (; * 28. August 1960 in Ziwilsk, Tschuwaschische ASSR) ist eine sowjetische bzw. russische Ökonomin und Politikerin.Центр военно-политических исследований: Бикалова Надежда Александровна (abgerufen am 25. März 2026).Staatsduma: Бикалова Надежда Александровна (abgerufen am 26. März 2026).
Leben Bikalowa begann 1977 als Buchhalterin in dem Tscheboksaryer Elektrogerätewerk zu arbeiten. Sie studierte 1978–1983 Ökonomie an dem nach Nikolai Wosnessenski benannten Leningrader Finanz-Ökonomie-Institut. Darauf war sie Assistentin des Lehrstuhls für Buchhaltungsrechnung der Tscheboksaryer Filiale des Moskauer Völkerfreundschaft-Genossenschaftsinstituts. Daneben war sie Asppirantin am Leningrader Finanz-Ökonomie-Institut bis 1987 und verteidigte dort 1986 ihre Kandidat-Dissertation über die finanzielle und wirtschaftliche Förderung der Forschungstätigkeit an einer Hochschule am Beispiel der Finanzwirtschaft-Wissenschaftsvereinigung des Hochschulministeriums der RSFSR mit Erfolg für die Promotion zur Kandidatin der ökonomischen Wissenschaften.
Nun wurde Bikalowa wissenschaftliche Senior-Mitarbeiterin der Soziologie-Abteilung des Forschungsinstituts für Sprache, Literatur, Geschichte und Ökonomie beim Ministerrat der Tschuwaschischen ASSR. Sie leitete 1987–1992 das Laboratorium für technisch-wirtschaftliche Studien des Industrial Control Systems und des rechnerunterstützten Konstruierens des Forschungsproidutkonsverbunds Sistemprom in Tscheboksary.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde Bikalowa Wirtschaftsbeobachterin der Tscheboksaryer Zeitung und Leiterin der Verkaufsabteilung des Staatskomitees für Vermögen der aus der Tschuwaschischen ASSR entstandenen Republik Tschuwaschien.
Bei der ersten Wahl der neuen Staatsduma im Dezember 1993 wurde Bikalowa als Kandidatin einer Tscheboksaryer Wählergruppe zur Abgeordneten des Wahlkreises Republik Tschuwaschien gewählt (Duma I 1993–1995). Sie gehörte zur Abgeordnetengruppe für neue Regionalpolitik und war Mitglied des Staatsduma-Komitees für Wirtschaftspolitik. Sie wechselte 1994 in das Komitee für internationale Angelegenheiten.
Nach der erfolglosen Kandidatur bei der nächsten Staatsduma-Wahl im Dezember 1995 war Bikalowa 1996–1999 Beraterin des Staatsduma-Apparats (Duma II 1995–1999). Für die Staatsduma-Wahl 1999 (Duma III 1999–2003) wurde sie von der Wählervereinigung Russische Volksunion als Kandidatin in die Föderationliste und auch in die Liste für den 1-Mandat-Wahlkreis Republik Tschuwaschien aufgenommen, aber sie erklärte dann ihren Kandidatur-Verzicht. Sie wurde 2005 Beraterin des Staatsduma-Komitees für Probleme des Nordens.
Als Dozentin lehrt Bikalowa am Lehrstuhl für Finanztheorie der Finanzuniversität der Regierung der Russischen Föderation.Фонд «Теософия»: Бикалова Надежда Александровна (abgerufen am 26. März 2026). Auch ist sie Professorin der Internationalen Slawischen Akademie und Präsidiumsmitglied der Internationalen Assoziation Frieden durch Kultur in Moskau.
Wegen Beteiligung an Staatsduma-Beschlüssen zum Russisch-Ukrainischen Krieg steht Bikalowa nicht auf Sanktionslisten anderer Länder.Open Sanctions: Nadezhda Bikalova (abgerufen am 26. März 2026).
Weblinks
Katalog der Russischen Nationalbibliothek: Бикалова, Надежда Александровна
Einzelnachweise
Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert) Kategorie:Ökonom (21. Jahrhundert) Kategorie:Duma-Abgeordneter (Russische Föderation) Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Russe Kategorie:Geboren 1960 Kategorie:Frau