Jasmin Morgan (* 5. Februar 1980 in Minden, Nordrhein-Westfalen) ist eine Filmproduzentin.
Leben und Wirken
Morgan arbeitet als Produzentin in den Bereichen Film und Photographie. Ihr Tätigkeitsspektrum umfasst die Herstellung von Dokumentar- und Spielfilmen, photographischen Projekten sowie digitale Bildbearbeitung.
Sie leitet den Nachlass des Nidwaldner Photographen Arnold Odermatt und ist maßgeblich an der Pflege, Aufarbeitung und Vermittlung seines Werkes beteiligt.
Sie ist Präsidentin des Vereins IG Kulturerbe alte Spinnerei, der sich für den Erhalt des industriehistorischen Spinnereiareals an der Reuss einsetzt, insbesondere für die Instandsetzung der frühmodernen Spinnereibrücke, einer Pionierarbeit aus eisenbewehrtem Stampfbeton des Berner Ingenieurs Fritz Pulfer (1875–1932).
Jasmin Morgan lebt und arbeitet in der alten Spinnerei in Windisch.Markus Ehrat: 31 Lofts – Wohnen in der alten Spinnerei. ISBN 3-907496-28-0.
Filme
Morgan produzierte den Spielfilm Der böse Onkel (2011) und den Experimentalfilm Achtung! Casting (2017), beide von Urs Odermatt.
Sie leitete die digitale Restaurierung des Films Lopper (1962), der den Bau der ersten Schweizer Autobahn begleitet, eine frühe Kameraarbeit von Arnold Odermatt.
2021 realisierte Morgan den Dokumentarfilm Au revoir, Arnold Odermatt, der in der langjährigen, engen Zusammenarbeit mit Künstler und Werk entstand.
Weblinks Jasmin Morgan
Einzelnachweise
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