Interconexión Eléctrica S.A. E.S.P. (kurz ISA oder Grupo ISA) ist ein Energieübertragungsunternehmen in Südamerika mit Hauptsitz in Medellín. Es ist aktiv in den Bereichen Stromübertragung, Straßenkonzessionen sowie Telekommunikations- und IKT-Infrastruktur.
ISA betreibt über 50.000 Kilometer Hochspannungsleitungen in Ländern wie Kolumbien, Brasilien, Chile und Peru. Neben dem Energiegeschäft verwaltet das Unternehmen Autobahnnetze und Straßen in Chile und Kolumbien und betreibt mittlerweile ein Glasfasernetz.
Geschichte Das Unternehmen wurde am 14. September 1967 unter der Präsidentschaft von Carlos Lleras Restrepo gegründet, um die Kraftwerke Kolumbiens zu vernetzen und eine landesweite Stromübertragung zu ermöglichen.
Der offizielle Betrieb begann 1971 mit einem 1.075 km langen Netz, das wichtige Umspannwerke wie Guatapé und Yumbo verband. Nach der kolumbianischen Energiekrise 1992 wurde ISA reformiert. Ab 1992 ermöglichte eine neue Gesetzeslage die Beteiligung des Privatsektors und trennten die Stromerzeugung rechtlich vom Netzbetrieb.
Im Jahr 2001 ging ISA an die kolumbianische Börse, um Kapital für die weitere Expansion in Lateinamerika zu gewinnen. In der Folge weitete das Unternehmen seine Aktivitäten auf Länder wie Peru, Brasilien und Chile aus.
Im August 2021 erwarb der staatlich kontrollierte Ölkonzern Ecopetrol einen kontrollierenden Anteil von 51,4 % an ISA, was das Unternehmen Teil des kolumbianischen Energiekonglomerats werden ließ.
Siehe auch
S&P Latin America 40 COLCAP
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Einzelnachweise
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