Liebesbriefe (Originaltitel: 恋文, Koibumi) ist ein japanischer Film aus dem Jahre 1953. Regie führte Tanaka Kinuyo.

Handlung Der Film spielt im Japan der frühen 1950er Jahre. Die Brüder Reikichi und Hiroshi leben noch zusammen bei ihren Eltern. Eines Tages erreicht Reikichi ein liebevoll verfasster Brief von Michiko, einer früheren Freundin, die darin ihre Gefühle für ihn offenbart. Sie schreibt auch über den Schmerz der Trennung, da Reikichis Kriegsdienst damals eine Beziehung unmöglich gemacht habe.

In der Zwischenzeit nimmt Reikichi eine Stelle als Übersetzer und Verfasser englischsprachiger Briefe an. Dieser Dienst wird häufig von Prostituierten genutzt, um den Kontakt mit amerikanischen Soldaten zu vertiefen.

Bei einem Aufenthalt an einem Bahnsteig treffen sich Michiko und Reikichi unerwartet wieder. Bei einem anschließenden Spaziergang erfährt Reikichi, dass Michiko ihm untreu gewesen ist. Er gerät über diese Schilderung in Wut und verärgert sie.

Hiroshi, der inzwischen durch seine Arbeit mehr Sensibilität gewonnen hat, versucht Michiko zu trösten und von der Aufrichtigkeit von Reikichis Liebe zu überzeugen.

Anschließend versucht Hiroshi ein erneutes Treffen zwischen Reikichi und Michiko zu arrangieren, aber da Reikichi immer noch eifersüchtig ist, taucht er nicht auf. Michiko überquert in ihrer Traurigkeit eine Straße und wird von einem Auto angefahren. Durch die Fahrt ins Krankenhaus und den anschließenden Überlebenskampf bereut Reikichi sein Verhalten. Michiko öffnet schließlich die Augen.

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Kategorie:Filmtitel 1953 Kategorie:Japanischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Literaturverfilmung