Stefanie Arend (* 14. Februar 1966 in Marburg) ist eine deutsche Literaturwissenschaftlerin.Wissenschaftlicher Lebenslauf

Leben Arend studierte Germanistik und Latinistik an der Universität zu Köln. 1992/1993 war sie Fremdsprachenassistentin in Narbonne/Südfrankreich. Nach dem 1. Staatsexamen 1996 und der Promotion 2000 an der Universität zu Köln nahm sie 2001 ein Forschungsstipendium des DAAD an der MSH (Maison des Sciences de l’Homme) und der Universität Sorbonne/Paris IV wahr. Von 2001 bis 2003 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt Ars memorativa (Philipps-Universität Marburg). Ab 2003 war sie wissenschaftliche Assistentin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Nach der Habilitation 2008 in Erlangen folgte sie 2010 dem Ruf auf den Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur am Institut für Germanistik der Universität Rostock. 2011/12 war sie Max Kade Distinguished Visiting Professor an der University of Virginia (Charlottesville). 2018/2019 war sie Gastprofessorin an der Universität Hamburg.

Forschung und Lehre Ihre Forschungsschwerpunkte sind Literatur und Kultur der Frühen Neuzeit und der Klassischen Moderne.

Schriften (Auswahl) Rastlose Weltgestaltung. Senecaische Kulturkritik in den Tragödien Gryphius’ und Lohensteins. Tübingen 2003 (Frühe Neuzeit 81). (Dissertation), ISBN 3-484-36581-1 Innere Form. Wiener Moderne im Dialog mit Frankreich. Heidelberg 2010 (Beihefte zum Euphorion 59). (Habilitationsschrift), ISBN 3-8253-5768-6. Einführung in Rhetorik und Poetik. Darmstadt 2012, ISBN 978-3-534-22826-3 Glückseligkeit. Geschichte einer Faszination der Aufklärung. Von Aristoteles bis Lessing. Göttingen 2019 (Das achtzehnte Jahrhundert. Supplementa 23), ISBN 978-3-8353-3393-2 mit Johann Anselm Steiger und Michael Schilling: Sinnbilder im Sakralraum. Die Kirche in Lucklum ‒ Ein Kompendium der geistlichen Emblematik in der Frühen Neuzeit. Regensburg 2020, ISBN 978-3-7954-3501-1 Amors Verwandlungen. Der Gott der Liebe in der frühneuzeitlichen Emblematik. Regensburg 2023 (Geistliche Intermedialität in der Frühen Neuzeit 10), ISBN 978-3-7954-3849-4

Weblinks germanistik.uni-rostock.de cpr.uni-rostock.de

Einzelnachweise

Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1966 Kategorie:Frau Kategorie:Literaturwissenschaftler Kategorie:Frühe Neuzeit Kategorie:Moderne