Stumpfer an der Grenzleiten (amtl. Stumpfer a.d. Grenzleiten) ist ein wüster Ort der damaligen Gemeinde Maximilian im heutigen oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn.

Der Ort wurde zuletzt in der Ausgabe 1928 der Amtlichen Ortsverzeichnisse für Bayern als abgebrannte Einöde genannt, 1,5 Kilometer entfernt von Kraiburg mit zuständiger Pfarrei und Post und 0,5 km von der Schule in Pietenberg entfernt.

Stumpfer lag unmittelbar an der Gemeindegrenze zu Taufkirchen etwa 250 Meter nordöstlich von Gumpersberg, heute ist dort eine Kiesgrube.

Im Jahr 1871 hieß die Einöde Stumpfer (noch ohne Zusatz) und hatte fünf Einwohner. Auch damals gehörte sie zum Sprengel der Schule Pietenberg, die Poststelle lag in Kraiburg. Die Pfarrzugehörigkeit nannte sich damals Lafering, da dort damals der Pfarrhof der 1,6 Kilometer entfernten Kirche St. Jakobus der Ältere in Kraiburg lag. Zu dieser Pfarrei gehörte auch der Ort Stumpfer am Zaun der Gemeinde Taufkirchen.

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Kategorie:Wüstung in Bayern Kategorie:Geographie (Kraiburg am Inn)