Silvia Zygouris (* 1962 in Berlin) ist eine deutsche Choreografin und Hochschullehrerin.

Leben und Wirken Silvia Zygouris erhielt eine Tanzausbildung am Friedrichstadtpalast in Berlin. Sie war neun Jahre Mitglied des Tanzensembles des Friedrichstadtpalasts, bevor sie an der Theaterhochschule Leipzig Choreografie und Tanzpädagogik studierte. Noch vor ihrem Diplom 1987 gründete sie 1985 die Tanzbühne Leipzig, deren künstlerische Leiterin und Choreografin sie bis 1993 war.

Seit 1993 ist Silvia Zygouris Professorin für Körper und Bewegung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Neben ihrer Hochschultätigkeit war sie von 2000 bis 2004 Direktorin des Tanzarchiv Leipzig. Silvia Zygouris arbeitete als Choreografin im Bereich Tanztheater, Schauspiel, Musical, Oper und Operette u. a. am Schauspiel Leipzig, an der Oper Leipzig, der Sächsische Staatsoper DresdenBilder seines Abgrunds in: Online Music Magazin, Joachim Lange , der Staatsoper HamburgEine Einladung zum Teufelsball in: Online Music Magazin, Joachim Lange Der Meister und Margarita . Ein vergessenes Auftragswerk kehrte zurück. in: Online Merker - Die internationale Kulturplattform, Horst Schinzel , dem Staatstheater am Gärtnerplatz in München Die Lustige Witwe von Franz Lehár in München in: Theaterkompass, 1.11.2007 , den Bühnen der Stadt Gera, am Schauspiel WuppertalKleines Ensemble ganz groß in: Wuppertaler Rundschau Zurück ins Nichts in: Die Deutsche Bühne, Guido Krahwinkel, 25.3.2017 , dem Landestheater Schleswig HolsteinMusicalzentrale: Silvia Zygouris , dem Landestheater Eisenach und dem Theater Görlitz.

Seit 2004 ist sie als Studiendekanin Leiterin des Schauspielinstituts Hans Otto an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater.HMT Leipzig: Prof. Silvia Zygouris

Choreografien (Auswahl) 2000, City of Angels von Cy Coleman, Regie: Jan-Richard Kehl, Theater Görlitz 2007, Die Lustige Witwe von Franz Lehár, R: Jan-Richard Kehl, Staatstheater am Gärtnerplatz München 2010, Jesus Christ Superstar von Tim Rice, R: Jochen Biganzoli, Schleswig-Holsteinisches Landestheater 2010, Die Meistersinger von Nürnberg von Richard Wagner, R: Jochen Biganzoli, Oper Leipzig 2012, Sonnenalle nach dem Film Leander Haußmann, R: Olaf Hilliger, Sommertheater der Schauspielstudierenden, Hof des Grassimuseums Leipzig 2013, Der Meister und Margarita von York Höller nach Michail Bulgakow, R: Jochen Biganzoli, Staatsoper Hamburg 2015, Hair von Gerome Ragni und James Rado, R: Jan Jochymski, Sommertheater der Schauspielstudierenden, Hof des Grassimuseums Leipzig 2016, Mathis der Maler von Paul Hindemith, R: Jochen Biganzoli, Sächsische Staatsoper Dresden 2017, Der gute Mensch von Sezuan von Bertolt Brecht, R: Maik Priebe, Schauspiel Wuppertal 2019, Liebe Macht Krieg nach William Shakespeare, R: Jan Jochymski, Sommertheater der Schauspielstudierenden, Grassimuseum Leipzig 2022, Der Revisor von Nikolai Gogol, R: Alexander Gamnitzer, Sommertheater der Schauspielstudierenden, Grassimuseum Leipzig 2023, Münchhausen nach Erich Kästner, R: Johanna Schall, Sommertheater der Schauspielstudierenden, Grassimuseum Leipzig 2025, Die Legende von Paul und Paula nach der Filmerzählung von Ulrich Plenzdorf, R: Max Radestock, Sommertheater der Schauspielstudierenden, Grassimuseum Leipzig

Einzelnachweise

Kategorie:Choreograf Kategorie:Hochschullehrer (HMT Leipzig) Kategorie:Deutscher Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Geboren 1962 Kategorie:Frau