mini|Städtischer Friedhof, Bochum-Querenburg, Trauerhalle mini|Städtischer Friedhof, Bochum-Querenburg. Im Hintergrund ein Pavillon-Art, der auf mehreren städtischen Friedhöfen und im Stadtpark zu finden sind. Der Friedhof Bochum Querenburg ist ein kommunaler Friedhof an der Stiepeler Straße 150 in Querenburg, Bochum. Er hat eine Fläche von 3,9 ha.Friedhofsplan. Der Friedhof wurde 1911 eröffnet.Stadtarchiv Bochum – BO 67 13, S. 161 Er liegt an einem Hang des Lottentals. Der Friedhof ist nicht zu verwechseln mit dem evangelischen Friedhof Schattbachstraße bei der Hustadt.
Die Kriegsgräberstätte besteht aus drei Reihen. In den hinteren beiden Reihen liegen 13 Kissensteine aus Sandstein mit den Namen und Lebensdaten der Verstorbenen, soweit bekannt. Hier liegen neun deutsche, drei sowjetische und ein jugoslawischer Tote.
Seit dem Beginn der 2020er gibt es hier ein Gräberfeld zur naturnahen Bestattung.
Grabstätten Auf dem Friedhof sind einige Persönlichkeiten bestattet, welche in Beziehung zur Ruhr-Universität Bochum stehen. Ihre letzte Ruhe fanden hier: Manfred Büttner (1923–2016), Geograf Bernhard Dilger, Pädagoge Josef Hermann Dufhues, Rechtsanwalt und Politiker, Mit-Initiator der Ansiedlung des Opel-Werk Bochum und der Ruhr-Universität Bochum. Bernd Faulenbach (1943–2024), Historiker und Hochschullehrer Richard-Heinrich Giese (1931–1988), Astrophysiker Max Imdahl (1925–1988), Kunsthistoriker, Begründer des Kunsthistorischen Instituts der Ruhr-Universität. Jürgen Krämer (1939–2011), Mediziner, einer der Begründer der Rückenschule Fritz Heinemann (1903–1975), Oberbürgermeister von Bochum zur Zeit der Ansiedlung der Ruhr-Universität, Ehrenbürger der Stadt Bochum Otto Pöggeler (1928–2014), Philosoph
Siehe auch Liste von Friedhöfen in Bochum
Einzelnachweise
Querenburg