Johann Kugler oder Johannes Kugler (* 23. April 1654 in Tachau; † 22. Februar 1721 in Olmütz) war ein böhmischer Jesuit.

Leben Kuglers frühe Ausbildung ist weitgehend unbekannt. Er trat am 14. Oktober 1674 in den Jesuitenorden ein und empfing später die Priesterweihe. Er lehrte als Professor an der Universität Olmütz Humaniora, Philosophie, Theologie und Kanonisches Recht.

Kugler war von 1708 bis 1715 zwischenszeitlich Kanzler der Universität Breslau. Anschließend war er wieder bis zu seinem Tod als Professor in Olmütz tätig.

Kugler wurde insbesondere durch seine mehrfach aufgelegte Eherechtliche Schrift Tractatus theologico-canonicus de matrimonio bekannt.

Werke (Auswahl) Theses ex universa Theologia Scholastica rationibus Doctoris Angelici et P. Suarez firmatae, Olmütz 1701. Crisis theologica: quam super propositiones LXV ab Innocentio XI. damnatas fuse conscripsit, Lehmann, Nürnberg 1704. Opusculum Theologico-Canonicum De Sponsalibus, Lehmann, Nürnberg 1705. Tractatus theologico-canonicus de matrimonio, 4 Bände, 2. Auflage, Lehmann, Nürnberg 1728.

Literatur

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