Omagugu Makhathini (* 30. Januar 1986 in Nquthu) ist eine südafrikanische Jazzsängerin, auch Songwriterin und Liedtexterin.
Leben und Wirken Makhathini, deren Mutter im Kirchenchor sang und eine Musiksammlung mit Afrojazz und Country-Musik hatte, begann sich im Internat der Musik zuzuwenden, wo sie im Chor sang. 2003 trat sie mit der Standard Bank National Youth Big Band auf. Dann studierte sie Musik am Durban Institute of Technology mit Schwerpunkt Jazzgesang und setzte ihr Studium an der Tshwane University of Technology fort, wo sie einen Bachelor-Abschluss in Musik erwarb. Während ihres Studiums in Durban arbeitete sie nebenberuflich als Jazzgesangs- und Geschichtslehrerin am Bat Centre. Sie unterrichtete unter anderem zeitgenössischen Gesang und Musiktheorie am Central Johannesburg College und an der National School of Arts.
Makathinis Debütalbum Uthingo LweNkosazana entstand 2006. In den Folgejahren arbeitete Makhathini mit Themba Mkhize, Linda Sikhakhane (Two Sides, One Mirror), Herbie Tsoaeli (African Time) und Mbuso Khoza (Zilindile) zusammen. Sie heiratete den Pianisten Nduduzo Makhathini, zog die drei gemeinsamen Kinder groß und wirkte zudem an mehreren Alben ihres Mannes mit, Sketches of Tomorrow, Mother Tongue, Listening to the Ground, Ikhambi und Modes of Communication: Letters from the Underworlds. Sie tourte mehrfach in der Schweiz und den USA. Gemeinsam mit ihrem Mann trat sie 2025 bei der Gala des Deutschen Jazzpreises auf.
Weiterhin unterrichtete Makhathini Musik und leitete drei Chöre an der Stirling Primary School. Außerdem ist sie Dozentin für Jazzgesang und Performance an der University of Fort Hare, wo sie das Jazz-Vokalensemble leitete.
Weblinks Porträt (Music in Africa)
Einzelnachweise
Kategorie:Jazz-Sänger Kategorie:Songwriter Kategorie:Liedtexter Kategorie:Hochschullehrer (University of Fort Hare) Kategorie:Südafrikaner Kategorie:Geboren 1986 Kategorie:Frau