mini|hochkant|„Schützende Mutter“ (1971), Plastik von Schulenburg in Hamburg-Stellingen Ursula Gabriele Benedikte Gräfin von der Schulenburg (* 5. April 1915 in Magdeburg; † 19. Januar 2000 in Hamburg) war eine deutsche Bildhauerin und Keramikerin.

Leben Ursula Gräfin von der Schulenburg stammte aus dem Adelsgeschlecht derer von der Schulenburg. Ihr Vater war Leopold Graf von der Schulenburg (1877–1967), Besitzer des Ritterguts Bodendorf, und ihre Mutter Gabriele geborene Freiin von Richthofen (1892–1973).Christoph Franke, Moritz Graf Strachwitz: Genealogisches Handbuch des Adels, Band 123 („Gräfliche Häuser“). 2000, S. 465. Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg, Diplomat und Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944, war ihr Onkel. Sie studierte von 1935 bis 1937 an der Staatsschule für angewandte Kunst in München und anschließend bis 1938 in Berlin bei Milly Steger. Danach war Schulenburg bis zum Kriegsende 1945 in Berlin freischaffend tätig. Ab 1945 lebte sie in Garmisch-Partenkirchen. Sie war an Ausstellungen in Berlin, Düsseldorf, München, Köln, Ancona, Basel und Paris beteiligt.

Als Bildhauerin schuf Schulenburg vorrangig Bauplastik aus Terrakotta und Zement. 1953 kaufte die Stadt Koblenz ihren Entwurf „Der verlorene Sohn“ für ein KZ-Denkmal an, das aber seinerzeit nicht realisiert wurde. 1954 wurde ihre Skulpturengruppe „Familie“ in einer Wohnsiedlung in Hangelar aufgestellt. In der Wohnanlage einer Stiftung in Hamburg-Stellingen befinden sich zwei weitere Werke von Schulenburg im öffentlichen Raum: „Schützende Mutter“ (1971) und „Januskopf“ (1978), siehe Kunstliste.

Literatur

Weblinks

Ursula von der Schulenburg auf der privaten Website Kunst@SH

Einzelnachweise

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