Daddy ist ein Slangausdruck in der schwulen Kultur, welcher für einen älteren Mann verwendet wird, der in einer Beziehung sexuell mit einem jüngeren Mann involviert ist oder ein sexuelles Interesse für jüngere Männer hat.
Daddy wird für jemandes Freund verwendet, besonders ein älterer Mann oder ein Sugar Daddy. Anfangs der 1920ern wurde der Begriff oft im Blues und Afroamerikanischen Englisch oder „Black Folk Talk“ oder „Talking Ghetto“ verwendet.
Geschichte
Vorgänger mini|Anzeige mit der Sängerin Aileen Stanley, „The Victrola Girl“, mit einem Tourneeplan für die Vereinigten Staaten, Seite 37 der Variety vom 27. Oktober 1926. Laut des Historical Dictionary of American Slang erfolgte die erste Verwendung von „Daddy“ in einem nicht-familiären Kontext 1681 von Prostituierten in Anspielung ihre Zuhälter oder älteren männliche Kunden. Der Begriff wird ethnienübegreifend verwendet, dessen Ursprünge in den 1920er Jahren am bekanntesten wurden.
In den Vereinigten Staaten wurde der Begriff in den 1920ern im Blues und Afroamerikanischen Englisch verwendet, um einen Liebhaber zu bezeichnen, vor allem einen älteren Mann oder einen Sugar-Daddy. 1920 verwendet Aileen Stanley den Begriff in ihrem Blues I Wonder Where My Sweet, Sweet Daddy's Gone in einem romantischen Kontext. Ähnlich wird er auch 1922 in Lavinia Turners Lied How Can I Be Your ‚Sweet Mama‘ When You're ‚Daddy‘ to Someone Else? verwendet. Im selben Jahr taucht der Begriff in Trixie Smiths My Man Rocks Me in den Zeilen „My man rocks me, with one steady roll […] I said now, Daddy, ain’t we got fun“ auf. mini|Ein T-Shirt mit der Schrifft „I Love Daddy Bears“ („Ich liebe Daddy Bears“)
In der Schwulen-Kultur mini|Ein „Leather Daddy“ oder eine Gruppe von Ihnen auf der Folsom Street Fair 2012, die ein Paar Lederchaps, eine Lederschürze sowie Lederjacken, Ledergeschirre, Manschetten und ähnliche Ausrüstungsgegenstände tragen. Bekleidung dieser Art ist weltweit auf BDSM-Veranstaltungen zu sehen und erinnert an Militärbekleidung aus dem Zweiten Weltkrieg und umfasst Lederhüte, Handschuhe und Stiefel. In Gay Culture und BDSM, eine „Vater/Sohn“ oder „Mann/Junge“ Beziehung kann Ähnlichkeiten mit einer Dynamic von dominance and submission.
New York meinte in 2017, dass der schwule Begriff aus der leather subculture stammt, welche in den 1940ern begann.
In den 1970ern, der „Leather Daddy“ Archetyp (welches Assoziationen mit dem sadomasochistic hat) wurde verbreitet in Medien wie die Drummer-Magazine (starteten in 1975); 1976 bis 1979 in schwulen Pornofilmen Working Man Trilogy; und BDSM Romanen von Larry Townsend.
Braidon Schaufert machte den Vorwurf, dass der Begriff weiter normalisiert wurde durch das Game Grumps' Visual Novel Dream Daddy: A Dad Dating Simulator, welches sich um eine „Queere Väter in einem Romanzenspiel“ zentrierte und erfolgte einen signifikantes online fandom.
Geschlecht In 2000, meinte Andrew Schopp, dass der Daddy-Archetyp
Braidon Schaufert behauptete 2018, dass
Transgender Studies Quarterly behauptete 2022, dass eine Daddy/Boy-Dynamic zwischen Trans-Menschen
Einzelnachweise
Kategorie:Soziolekt Kategorie:LGBT