Elisabeth Eggerling (geboren 1926 in Chur; gestorben 2012 ebenda) war eine Schweizer Journalistin und langjährige Mitarbeiterin der Neuen Bündner Zeitung und der aus ihr hervorgegangenen Bündner Zeitung und Südostschweiz.

Leben und Werdegang Elisabeth Eggerling entstammte einer Churer Verlags- und Buchdruckereifamilie. Nach Abschluss der Schulzeit absolvierte sie das Kindergärtnerinnenseminar in Chur, anschliessend eine Laborantinnenschule in Zürich. Nachdem sie einige Jahre Berufserfahrung gesammelt hatte, wechselte sie in den Journalismus im familiären Zeitungsbetrieb.

Ihr journalistisches Interesse galt in den 1960er-Jahren insbesondere Frauenfragen sowie Themen der Gleichberechtigung und Gleichstellung, die sie in der Verantwortung für das Ressort Die Bündnerin in der Neuen Bündner Zeitung publizierte. Die Einführung des Schweizer Frauenstimm- und Frauenwahlrechts war ihr eine besondere Genugtuung. Die gesellschaftlichen Veränderungen für Frauen wurden zu einem festen Bestandteil der Berichterstattung. Eggerling verantwortete bis zu ihrer Pensionierung in den 1980er-Jahren Zeitungsbeilagen und Sonderthemen.

Eggerling engagierte sich im Churer Club der Soroptimistinnen in der Schweiz.

Sie starb 2012 in einer Seniorenresidenz in Chur und wurde im Familiengrab beigesetzt. Ihr journalistischer Nachlass befindet sich im Frauenkulturarchiv Graubünden.

Weblinks Frauenkulturarchiv Graubünden

Einzelnachweise

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