Donnerstag, letzter Akt ist der Titel der 67. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.

Handlung Der drogenabhängige Oliver Lohmann gerät unter Verdacht, seine Freundin aus dem Fenster ihrer Wohnung gestoßen und dadurch getötet zu haben. Gegenüber dem Rechtsanwalt Dr. Rainer Franck erklärt er jedoch, die Wohnung erst betreten zu haben, als die junge Frau bereits tot gewesen sei.

Konrad Bartoschewski, der Bruder der Verstorbenen, wendet sich an Franck und beteuert die Unschuld Lohmanns. Stattdessen beschuldigt er den Psychologen Ingo Kremmler der Tat und übergibt Franck einen Brief, in dem Kremmler seine geschiedene Ehefrau bedroht. Auf Nachfrage des Rechtsanwalts lässt sich Kremmler sein Alibi für den Tatzeitpunkt von seiner Patientin Petra Wolkow bestätigen.

Um weitere Erkenntnisse zu gewinnen, wird der Privatdetektiv Josef Matula als vermeintlicher Patient in Kremmlers Praxis eingeschleust. Dort erfährt er, dass Kremmlers Exfrau diesem kurz zuvor mit dem Tod gedroht habe. Zudem entsteht der Eindruck, Kremmler unterhalte eine persönliche Beziehung zu Petra Wolkow, die sein Alibi gestützt hat. Als Franck diese aufsucht, bekräftigt sie zwar zunächst Kremmlers Anwesenheit zum Tatzeitpunkt, räumt jedoch ein, sich während der betreffenden Sitzung in Trance befunden zu haben. Ihre Aussage erweist sich damit als unsicher, da sie eine durchgehende Präsenz Kremmlers nicht zweifelsfrei bestätigen kann.

Matula beobachtet später, wie Kremmler in einem Restaurant einen Umschlag mit einer größeren Summe Bargeld an Hans Kramke, einen Nachbarn der Getöteten, übergibt. Er verfolgt Kramke über die Bundesautobahn 66 zur Spielbank Wiesbaden, wo dieser Roulette spielt. Auf das Geld angesprochen, erklärt Kramke gegenüber Franck und Matula, er habe Kremmler erpresst, da dieser die Frau seiner Vermutung nach getötet habe. Um seine Behauptung zu untermauern, ruft er Kremmler von einer Telefonzelle aus erneut an und fordert weiteres Geld. Bei dessen Übergabe sind neben Franck und Matula auch Beamte der Kriminalpolizei zugegen. Kremmler räumt ein, am Abend des Todes in der Wohnung seiner Exfrau gewesen zu sein, behauptet jedoch, sie habe Suizid begangen. Da er hierfür keinen Beweis erbringen kann, wird er vorläufig festgenommen. Matula und Dr. Franck halten seine Aussagen jedoch für absolut plausibel. Lohmann wird daraufhin aus der Haft entlassen.

Dr. Franck findet heraus, dass Kremmlers Exfrau aus gesundheitlichen Gründen nur noch wenige Monate zu leben gehabt hätte. Er und Matula behaupten gegenüber deren Bruder Konrad Bartoschewski, dass Oliver Lohmann die Tat gestanden habe und Ingo Kremmler unschuldig sei. Bartoschewski ist schockiert und gibt zu, dass seine Schwester ihm eröffnet habe, angesichts ihrer Krankheit Selbstmord begehen zu wollen. Aus Rache an ihrem geschiedenen Ehemann habe sie ihren Bruder gebeten, den Verdacht gezielt auf Kremmler zu lenken.

Hintergrund Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in einem Bürohaus in der Walter-Kolb-Straße 9–11 in Frankfurt-Sachsenhausen. Weitere Szenen wurden in unmittelbarer Nähe davon in der Wallstraße aufgenommen. Das dort befindliche Restaurant Lobster, welches in der Episode auch konkret genannt wird, existiert tatsächlich.Weinbistrot Lobster Abgerufen am 16. Februar 2026.

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Einzelnachweise

Donnerstag, letzter Akt