Der Gemeinschaftliche Landtag Sachsen-Coburg und Gotha war das gemeinsame Parlament der beiden Teilherzogtümer des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha.
Geschichte Mit dem Staatsgrundgesetz für die Herzogtümer Coburg und Gotha vom 3. Mai 1852 wurden die Landtage neu geregelt. Weiterhin bestanden zwei Landtage für Gotha und für Coburg. Der Coburger Landtag hatte 11, der in Gotha 19 Mitglieder. Daneben bestand ein Gemeinschaftlicher Landtag für beide Herzogtümer, der sich aus Mitgliedern der beiden Speziallandtage zusammensetze.
Infolge des Rücktritts des Herzogs Carl Eduard am 14. November 1918 erlosch das Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha. Hieraus entstanden die Freistaaten Gotha und Coburg. Ein gemeinsamer Landtag wurde danach nicht mehr gebildet.
Mitglieder 1853–1856 1857–1860 1861–1864 1865–1868 1869–1872 1873–1876 1877–1880 1880–1884 1885–1888 1889–1892 1893–1896 1897–1900 1901–1904 1904–1908 1908–1912 1913–1918
Quellen Carl-Christian Dressel: Die Entwicklung von Verfassung und Verwaltung in Sachsen-Coburg 1800 - 1826 im Vergleich. Duncker & Humblot Berlin 2007, ISBN 978-3-428-12003-1. Detlef Sandern: Parlamentarismus in Sachsen-Coburg-Gotha 1821/26 - 1849/52. In: Schriften zur Geschichte des Parlamentarismus in Thüringen. Heft 7, ISBN 3-86160-507-4, Seite 9–177
Coburg, Landtag Kategorie:Politik (Sachsen-Coburg und Gotha)