Rabidosa rabida, auch bekannt als die Tollwut-Tarantel, ist eine Spinnenart aus der Familie der Wolfspinnen (Lycosidae), die in Nordamerika beheimatet ist. In den Vereinigten Staaten kommt sie von Maine bis Florida und westlich bis Texas vor.

Name Diese Wolfsspinnenart überträgt trotz ihres Namens keine Tollwut. Ihr Name stammt vermutlich von ihrem schnellen, hektischen Laufverhalten.

Merkmale +Tollwut-TarantelWeibchenMännchen100x100px100x100px Die Tollwut-Tarantel besitzt eine gelbe Grundfarbe mit bräunlichen bis schwarzen Längsstreifen. Dazu verläuft auf dem Opisthosoma ein unterbrochenes Medianband, das hellere Bereiche umschließt.

Das Weibchen der Tollwut-Tarantel erreicht eine Körperlänge von 22 bis 28 und das Männchen eine von 11 bis 14 Millimetern.

Die Beine des Männchens sind bei der Art zusätzlich dunkelbraun oder schwarz gefärbt.

Verbreitung und Lebensräume Die Tollwut-Tarantel ist in Nordamerika beheimatet. Die Art bevorzugt Baumwollfelder und bewaldete Gebiete. Sie hält sich im Gegensatz zu den beiden sympatrisch (gemeinsam) vorkommenden terrestrischen (bodenbewohnenden) großen Wolfsspinnenarten Carolina-Wolfspinne und Hogna timuqua bevorzugt auf Stauden, Gräsern oder auf kleinen Bäumen und Sträuchern etwas erhöht über dem Bodengrund auf.

Jagdverhalten Die wie alle Spinnen räuberische Tollwut-Tarantel ist wie die überwiegende Mehrheit der Wolfspinnen (Lycosidae) ein freilaufender Lauerjäger, der demzufolge kein Spinnennetz für den Beutefang anlegt. Zwecks der Suche nach Beutetieren verlässt die Spinne in ihrer nächtlichen Aktivitätszeit und seltener auch am Tag ihren Unterschlupf.

Sie ist für Menschen ungiftig, kann aber beißen.

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Einzelnachweise

Kategorie:Wolfspinnen