The Cat Empire ist das Debütalbum der gleichnamigen australischen Band. Es erschien am 24. Oktober 2003 bei Virgin Music.The Cat Empire bei MusicBrainz (englisch). Abgerufen am 15. Februar 2026. Im Heimatland der Band wurde es dreifach mit einer Platin-Schallplatte prämiert.Auszeichnungen für Musikverkäufe in Australien 2012. Abgerufen am 15. Februar 2026.Matt Slocum: On This Day: The Cat Empire Release Self-Titled Debut Album in 2003. Auf: thebrag.com (englisch), 24. Oktober 2023. Abgerufen am 15. Februar 2026.

Entstehung und Veröffentlichung Die Aufnahmen zum Album entstanden im Laufe des Jahres 2003 über einen Zeitraum von ungefähr neun Monaten. Als Produzent fungierte neben der Band selbst Andy Baldwin. Zunächst wurde in den Sing Sing Studios in Melbourne die Rhythmussektion aufgenommen. Ein Großteil der Aufnahmen fand auf einer Macadamia-Farm in Byron Bay statt, viele der dort entstandenen Aufnahmen wurden als Jamsession durchgeführt. Weitere Recording-Sessions wurden in Melbourne im Studio Metropolis Audio und im Haus des Produzenten Andy Baldwin abgehalten.

Ursprünglich erschien das Album nur auf CD. Anlässlich des 10. und 20. Jubiläums wurden 2013 und 2023The Cat Empire – Vinyl – 20th Anniversary Remastered Edition. Auf: thecatempire.com (englisch), abgerufen am 14. Februar 2026. über das bandeigene Label Two Shoe Records Ausgaben auf Schallplatten veröffentlicht, wobei die 20-jährige Jubiläumsausgabe remastered wurde.

Titelliste How to Explain? – 3:38 Days Like These – 4:08 The Lost Song – 3:16 The Chariot – 5:34 Hello – 3:44 One Four Five – 3:25 The Rhythm – 3:25 The Wine Song – 7:22 Nothing – 3:40 Beanni – 2:19 The Crowd – 5:14 Manifesto – 2:34 All That Talking – 6:54

Die Promo-Version sowie Teile der europäischen Veröffentlichungen enthalten zusätzlich den Song Feline. Außerdem tauschen die Lieder The Chariot und Beanni ihre Plätze.

Beteiligte Musiker The Cat Empire Harry James Angus: Gesang, Trompete, Hintergrundgesang, Slide-Gitarre (auf The Crowd) Will Hull-Brown: Schlagzeug Jamshid Khadiwala: Percussion, Turntables Ollie McGill: Piano, Keyboard, E-Piano, Akkordeon, Banjo (auf Nothing), Blockflöte (auf Hello) Ryan Monro: Kontrabass, E-Bass Felix Riebl: Gesang, Percussion, Panflöte (auf The Chariot)

Weitere Musiker Andy Baldwin: Violine (auf The Wine Song) Carlo Barbaro: Tenorsaxophon (auf How to Explain?, The Chariot, Hello, One Four Five, The Wine Song, The Crowd und All That Talking) Kieran Conrau: Posaune (auf How to Explain?, The Chariot, Hello, One Four Five, The Wine Song, The Crowd und All That Talking) Clarence DaFunk: Gitarre (auf The Chariot) Sergio Ercole: Gitarre (auf The Rhythm) Luke Farrugia: Tuba (auf The Wine Song) Ross Irwin: Trompete (auf How to Explain?, The Chariot, Hello, One Four Five, The Wine Song, The Crowd und All That Talking) Nasrine Rahmani: Percussion (auf The Lost Song und The Rhythm) Karishma Sadhai: Gesang (auf The Crowd) Cezary Skubiszewski: Gesang (auf One Four Five) Jan Skubiszewski: Gitarre (auf Days Like These)

Chartplatzierungen und Auszeichnungen Chartplatzierungen

In den australischen Charts erreichte das Album maximal Platz 15, bis zum Mai 2005 war es insgesamt 40 Wochen in den Top 50 vertreten. Ebenfalls waren zwei der Singleauskopplungen in den australischen Charts gelistet. Days Like These war für vier Wochen in den Single-Charts vertreten und konnte Platz 37 erreichen, The Chariot kletterte auf Platz 34 und war zwei Wochen lang in den Charts. Mit Hello erreichte eine weitere Single die Charts und war unter den Top 50 der neuseeländischen Single-Charts vertreten. Dort war sie für insgesamt acht Wochen, beste Position war Platz zwölf.The Cat Empire in den neuseeländischen Charts. Abgerufen am 14. Februar 2026.

Bei den australischen Jahrescharts für das Jahr 2004 war Two Shoes auf Platz 37 gelistet, was dem zwölften Platz unter den australischen Musikern entsprach.ARIA Top 20 Australian Albums for 2004. Auf: aria.com.au (englisch), abgerufen am 14. Februar 2026.

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Für über 210.000 verkaufte Einheiten erhielt das Album in Australien dreifach die Platin-Schallplatte.

Künstlerauszeichnungen Die Band erhielt für ihre Arbeit am Album Nominierungen in den Kategorien Beste Gruppe, Bestes Urban-Album, Bestes Album eines Breakthough-Artists sowie Beste Single eines Breakthough-Artists (für Days Like These) bei den ARIA Awards 2004. Andy Baldwin wurde außerdem als bester Toningenieur und Produzent nominiert. Bei sechs Nominierungen erhielt das Album allerdings keine Auszeichnungen.Preisträger und Nominierte der ARIA Awards 2004. Auf: aria.com.au (englisch), abgerufen am 14. Februar 2026.

Darüber hinaus wurde The Cat Empire von der Redaktion der australischen Ausgabe des Rolling Stone im Jahr 2023 auf Platz 118 der besten 200 australischen Alben aller Zeiten gerankt.Rolling Stone’s 200 Greatest Australian Albums of All Time. Auf: rollingstone.com (englisch), abgerufen am 14. Februar 2026.

Rezeption Von Kritikern wurde The Cat Empire überwiegend positiv besprochen.

Die volle Punktzahl von fünf Sternen erhielt das Album von Sputnikmusic. Dabei wurden sowohl die einzelnen Musiker selbst als auch deren Zusammenspiel gelobt. Auch der Einsatz von Gastmusikern wurde positiv hervorgehoben, da diese die stilistische Vielfalt der Band erweitern würden. Dabei würden insbesondere die Lieder, die von Harry James Angus geschrieben wurden, positiv herausragen. In der Endabrechnung sei es schwierig ein Album zu finden, das „origineller, packender, Stil-überschreitender und spaßiger“ als The Cat Empire sei.Kritik auf sputnikmusic.com (englisch). Abgerufen am 15. Februar 2026.

Auch Rachael McArthur lobte das Album in ihrer Kritik für Renownedforsound. Während die Texte vor allem gute Laune verbreiten würden, seien sie dennoch clever geschrieben. Auch die musikalische Vielschichtigkeit erhielt positive Erwähnung, so würde beim Hören des Albums durch die hohe Anzahl an Stilen und Rhythmen nie Langeweile aufkommen. Insgesamt sei auf dem Album kein Song vertreten, der in der Qualität abfallen würde.Rachael McArthur: Record Rewind: The Cat Empire – The Cat Empire. Auf: renownedforsound.com (englisch), abgerufen am 15. Februar 2026.

Für Sam Bowmer, der The Cat Empire für den Rolling Stone rezensierte, schaffe es das Album, die Energie der Live-Auftritte auf den Aufnahmen zu destillieren. Durch den Einfluss verschiedener musikalischer Richtungen kreiere die Band einen eigenen Stil, der vor allem eine Ode an die Musik sei.

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Einzelnachweise

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