Johann Christoph Engelhorn (* 4. Juni 1818 in Mannheim; † 10. Mai 1897 in Stuttgart) war ein deutscher Verleger.
Leben Engelhorn war gelernter Kaufmann und wandte sich später dem Buchhandel zu. 1860 gründete er seinen eigenen Verlag. Zuvor gab er von 1844 bis 1865 zusammen mit Emil Hochdanz die Allgemeine Musterzeitung, heraus, ein „Album für weibliche Arbeiten und Moden“, wie es im Untertitel hieß.Digitalisierte Jahrgänge 1847–1849 unter: https://www.digitale-sammlungen.de/search?query=manifestation_id%3A%22ZDB%7C547570-3%7C%22&sortField=date&sortOrder=asc&handler=simple-metadata Dies war die erste Zeitschrift, die regelmäßig Schnittmusterbogen veröffentlichte und damit Vorbild für viele andere illustrierte Modezeitungen wurde. Andere von Engelhorn gegründete Periodika waren die Zeitschriften Gewerbehalle und die Architectonische Rundschau sowie die Reihen Bibliothek geographischer Handbücher sowie ab 1880 Engelhorn’s Allgemeine Romanbibliothek. Der Verlag publizierte daneben hauptsächlich hochwertige Prachtwerke, insbesondere Kunstbände. mini|Grabplatte auf dem Fangelsbachfriedhof in Stuttgart Seit 1874 war Engelhorns Sohn Carl Engelhorn Teilhaber des Verlags, 1890 zog sich Johann Christoph Engelhorn aus dem Geschäft zurück und überließ seinem Sohn die Leitung des Verlags. Engelhorn wurde auf dem Fangelsbachfriedhof in Stuttgart beigesetzt.Todesanzeige in: Neues Tagblatt. Nr. 108, 11. Mai 1897, S. 8 (Digitalisat).
Literatur
Worte der Erinnerung an Herrn Johann Christoph Engelhorn, Verlagsbuchhändler: geboren 4. Juni 1818 in Mannheim, entschlafen 10., beerdigt 12. Mai 1897 in Stuttgart. Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1897 (Digitalisat).
Einzelnachweise
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