Denise Marie Barthomeuf (* 26. November 1934 in Lyon; † 2. November 2004 in Saint-Cyr-au-Mont-d’Or) war eine französische Chemikerin. Sie ist bekannt für ihre bahnbrechenden Forschungen zur Struktur von Zeolithen.
Leben Denise Barthomeuf begann ihre Karriere an der Fakultät für Naturwissenschaften der Universität Lyon I, bevor sie 1974 zum CNRS kam. Ihr Werdegang umfasste neben der Forschung auch die Industrie. Sie verbrachte insgesamt acht Jahre bei Rhône-Poulenc, Lipha und Exxon in den Vereinigten Staaten.
Sie gründete den Verband Groupe Français des Zéolithes, deren Vorsitz sie bis 1990 innehatte. Sie war Vizepräsidentin der International Zeolite Association und von 1986 bis 1989 auch Vorsitzende des Breck Award Committee.
Forschung Ihre Forschungen konzentrierten sich zunächst auf Katalysatoren für das katalytische Cracken. Nach einem achtmonatigen Aufenthalt an der Universität Moskau widmete sie sich in den 1960er Jahren vor allem Zeolithen. Sie wurde zur Spezialistin auf diesem Gebiet, indem sie deren Struktur und Konzeptualisierung untersuchte.
Preise und Auszeichnungen
1985: Silbermedaille des CNRS
2026: unter den 72 Namen von Wissenschaftlerinnen für den Eiffelturm
Veröffentlichungen (Auswahl)
Influence of several novel physical-chemical properties on the cracking activity of silica-alumina catalysts, Proceedings Intern. Congr. Catalyse, Paris (1960), 1961, 1, S. 1313 Contribution à l'étude des propriétés acides des gels mixtes silice-alumine, Lyon, Faculté des sciences de l'université de Lyon I, 1962 Contribution à l'étude des gels mixtes silice-alumine, Lyon, 1963 Si,Al ordering and basicity clusters in faujasite, Journal of Physical Chemistry, 2004
Einzelnachweise
Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1934 Kategorie:Gestorben 2004 Kategorie:Frau