Ferdinand Louis Böcking, seit 1876 Ritter von Böcking (* 7. Januar 1811 in Kusel, linksrheinische Pfalz; † 14. Februar 1886 in Landau in der Pfalz) war ein deutscher Gerichtspräsident und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.

Leben Böcking absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften und war Präsident des Landgerichts Landau.

Er verfügte über umfangreichen Gutsbesitz in Landau in der Pfalz und hatte von 1870 bis zu seinem Tod als „erblicher Reichsrat“ ein Mandat für die Kammer der Reichsräte, die zusammen mit der Kammer der Abgeordneten den Bayerischen Landtag bildeten. König Ludwig II. verlieh ihm 1876 das Ritterkreuz seines Verdienstordens. Damit verbunden war die Erhebung in den persönlichen Adelsstand und er durfte sich nach der Eintragung in die Adelsmatrikel „Ritter von Böcking“ nennen.

Böcking wurde in der Mitgliederversammlung der Pfälzischen Eisenbahnen in den Vorstand gewählt.

Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 13. Wahlperiode)

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Einzelnachweise

Kategorie:Mitglied des Bayerischen Reichsrates Kategorie:Jurist Kategorie:Präsident (Landgericht Landau in der Pfalz) Kategorie:Träger des Verdienstordens der Bayerischen Krone (Ritter) Kategorie:Nobilitierter (Bayern) Kategorie:Ritter (Neuzeit) Kategorie:Bayer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1811 Kategorie:Gestorben 1886 Kategorie:Mann