Sibylle Badstübner-Gröger, geb. Gröger (* 12. Oktober 1935 in Hellerau bei Dresden; † 28. Juni 2026 in Berlin), war eine deutsche Kunsthistorikerin und Hochschullehrerin.
Leben Sie studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ab 1960 wirkte sie in der Arbeitsstelle für Kunstgeschichte, nach 1970 im Zentralinstitut für Literaturwissenschaft der Akademie der Wissenschaften und ab 1989 im Zentrum für Europäische Aufklärung. 1998 hatte sie einen Forschungsauftrag der DFG an der Akademie der Künste. Ab 1992 war sie Vorsitzende des Freundeskreises Schlösser und Gärten der Mark innerhalb der Deutschen Gesellschaft. Sie nahm Lehraufträge an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und an der FU sowie der TU Berlin wahr.
2003 wurde sie mit dem Brandenburgischen Denkmalpflegepreis ausgezeichnet, 2007 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und 2016 den Verdienstorden des Landes Brandenburg.Woidke verleiht Verdienstorden des Landes Brandenburg. Land Brandenburg; abgerufen am 7. Februar 2025 Sibylle Badstübner-Gröger war mit dem Kunsthistoriker Ernst Badstübner verheiratet. 2011 wurden sie und ihr Mann von der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg zu Ehrenmitgliedern ernannt.Helmut Börsch-Supan: Laudatio auf die neuen Ehrenmitglieder Dr. Sibylle Badstübner-Gröger und Prof. Dr. Ernst Badstübner, in: Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte 62 (2011), S. 313–318. 2016 wurden beide mit der Ferdinand-von-Quast-Medaille des Landes Berlin für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.Peter Goralczyk: Verleihung der Ferdinand-von-Quast-Medaille 2016 am 1. Dezember 2016 im Berliner Rathaus, Louise-Schroeder-Saal. Laudatio auf Dr. Sibylle Badstübner-Gröger und Prof. Dr. Ernst Badstübner. (PDF) Landesdenkmalamt Berlin; abgerufen am 29. Juni 2022.
Schriften (Auswahl) Bibliographie zur Kunstgeschichte von Berlin und Potsdam. Akademie-Verlag, Berlin 1968 (Schriften zur Kunstgeschichte, 13). Die Potsdamer Plastik des Spätbarock. Studien zur sozialen Lage der Bildhauer und zur Ikonographie bauplastischer Ausstattungen in der friderizianischen Architektur. Dissertation, 1972. Die Friedenskirche zu Potsdam. Union-Verlag, Berlin 1972. 4. Auflage: 27.–42. Tsd., 1986, ISBN 3-372-00050-1 (Das christliche Denkmal, 85). Die St.-Hedwigs-Kathedrale zu Berlin. Union-Verlag, Berlin 1976 (Das christliche Denkmal, 99). 2., verb. Auflage: 13.–48. Tsd. 1986. Neuauflage bei: Schnell & Steiner, ISBN 978-3-7954-5619-1 (Kleine Kunstführer, 1900); 3. Auflage: 2005 (auch englisch).
Literatur Camilla Badstübner-Kizik, Edmund Kizik (Hg.): Entdecken – Erforschen – Bewahren. Beiträge zur Kunstgeschichte und Denkmalpflege. Festgabe für Sybille Badstübner-Gröger zum 12. Oktober 2015. Berlin 2016, ISBN 978-3-86732-213-3.
Weblinks Sibylle Badstübner-Gröger, Kurzbiografie. palmartpress.com
Einzelnachweise
Kategorie:Kunsthistoriker Kategorie:Hochschullehrer (HfBK Dresden) Kategorie:Mitarbeiter (Akademie der Wissenschaften der DDR) Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin) Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin) Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Brandenburg Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1935 Kategorie:Gestorben 2026 Kategorie:Frau