Riki Rose (, * 1993 in Williamsburg (Brooklyn) als Rivka Rosenberg) ist eine amerikanische jiddischsprachige Musikerin, Sängerin und Komikerin, die in einer Satmarer Gemeinde in New York aufwuchs. Ihre Musik bezeichnet sie als Soul.
Leben Riki Rose wuchs in einer ultraorthodoxen jiddischsprachigen Familie auf und heiratete früh. Ihr Interesse an Singen und Musik entwickelte sich bereits seit frühester Kindheit, und sie hörte heimlich säkulare Lieder im Radio. Als sie 17 Jahre alt war, nahm sie an einem Talentwettbewerb der Bais Yaakov High School in Borough Park teil. Rose gewann zwar damals keinen Preis, wurde aber ein Jahr später von der Komikerin Leah Forster, die damals den Wettbewerb jurierte, zu einem Konzert am Brooklyn College eingeladen. Als Rose die Karte erhielt, fragte sie Forster, ob sie auch ein Lied singen dürfe. Ihr Wunsch wurde erfüllt, und zum ersten Mal in ihrem Leben sang sie vor einem richtigen Publikum.
In ihren Zwanzigern verließ sie ihren Mann und ihre religiöse Gemeinde und begann, eine Musikkarriere anzustreben. Lange Zeit schrieb sie auch Artikel für das jiddischsprachige Magazin The Forward.
Musik Zu den Kernthemen ihres musikalischen Schaffens zählen Identitätsprobleme, mentale Gesundheit und Frauenrechte. Ihr Lied Utem Arein Utem Arois () wurde von ihrem eigenen Kampf gegen Angststörung und Asthma inspiriert. In ihrem anderen Lied Galus Blues () thematisiert sie ihre komplexe Identität und ihr Schweben zwischen einer religiösen und einer säkularen Welt. In dem 2026 veröffentlichten Song Vus vilstu, muter, hobn? () steht ihre Beziehung zu ihrer eigenen Mutter nach dem Austritt aus der religiösen Gemeinde im Mittelpunkt.
In der jiddischsprachigen Community wird sie oft mit Motty Steinmetz verglichen.
Einzelnachweise
Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten) Kategorie:Sänger Kategorie:Komiker Kategorie:Jiddisch Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1993 Kategorie:Frau