Happy Together: Live at Birdland Volume One ist ein Musikalbum von Ken Peplowski und Jesper Thilo. Die am 20. April 2002 im Hamburger Jazzclub Birdland entstandenen Aufnahmen erschienen am 27. Mai 2008 auf Nagel-Heyer Records.

Hintergrund Bei ihrem gemeinsamen Auftritt in Hamburg spielten die beiden Holzbläser Ken Peplowski und Jesper Thilo Nummern wie „I Want to Be Happy“ und „Polka Dots and Moonbeams“. „Gee Baby, Ain’t I Good to You“ ist ein Solo-Feature für Thilo. „In Your Own Sweet Way“ tragt alleine die Rhythmusgruppe vor, die von Pianist Thilo Wagner, Bassist Isla Eckinger und Schlagzeuger Gregor Beck gebildet wurde. Das Finale mit dem Blues „Centerpiece“ enthält auch Motive aus „Things Ain’t What They Used to Be“. Weitere Stücke dieses Konzerts erschienen auf dem Album Up and Down: Live at Birdland Volume Two.

Titelliste Ken Peplowski & Jesper Thilo: Happy Together: Live at Birdland Volume One (Nagel Heyer Records CD 097) Vignette (Gary Peacock) 7:56 I Want to Be Happy (Irving Caesar, Vincent Youmans) 9:02 Gee Baby, Ain’t I Good To You (Andy Razaf, Don Redman) 6:19 The World Is Waiting for the Sunrise (Ernest Seitz, Eugene Lockhart) 7:06 Polka Dots and Moonbeams (Johnny Burke, Jimmy Van Heusen) 5:02 In Your Own Sweet Way (Dave Brubeck) 6:40 Centerpiece (Harry Edison, Jon Hendricks) 10:24

Rezeption Ken Dryden verlieh dem Album in Allmusic vier Sterne.

Nach Ansicht von Andrew Velez, der das Album in All About Jazz rezensierte, verbindet Ken Peplowski und Jesper Thilo weit mehr als ihr solides Können am Tenorsaxophon und an der Klarinette, wie sie hier eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die beiden würden die Swing-Ära mühelos und authentisch zu neuem Leben erwecken. Bei „Peps“, der seine professionelle Karriere im Tommy Dorsey Orchestra (Ghost Band) begann, genüge es, die ersten Töne seiner Klarinette in „I Want to Be Happy“ zu hören, um zu erkennen, welch großen Einfluss Benny Goodman auf ihn hatte. Dennoch sei dies keine bloße nostalgische oder imitatorische Hommage an eine vergangene Ära. In dem Klassiker der 1940er-Jahre, „Polka Dots and Moonbeams“, entfalte Peplowski einen betörenden Zauber, der ebenso komplex wie zart-verträumt ist. Thilo Wagners Klavierbegleitung sei in diesem Stück und im gesamten Set so subtil und leise, dass sie beinahe zu verschwinden scheine. Doch irgendwie sei sie präsent und verleihe dem Ganzen eine beständige melodische Stärke.

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Einzelnachweise

Kategorie:Album (Jazz) Kategorie:Ken Peplowski Kategorie:Album 2008 Kategorie:Livealbum