Irmgard Friederike Henny Helene Spangenberg (geborene Voss; * 2. Juni 1889 in Schwerin; † 1976 ebenda) war eine deutsche Schriftstellerin.

Leben Irmgard Voss war eine Tochter des Schweriner Rechtsanwalts und späteren Justizrates Bernhard Voss und dessen Frau Paula Louise, geborene Matthies. Die Landschaftsmalerin Gertrud Zscheked (1886–1970) war ihre ältere Schwester, der Maler Richard Zscheked ihr Schwager. Sie besuchte eine Höhere Töchterschule. Am 15. Februar 1911 heiratete sie den Schweriner Gerichtsassessor und späteren Oberkirchenratspräsidenten Gustav Spangenberg.

Zu Beginn der 1920er Jahre wurde sie als Hausfrau schriftstellerisch tätig mit dem Schreiben von Romanen, Erzählungen und Kinderbüchern, in denen sie das mecklenburgische Volksleben darstellte. Mehrere ihrer Werke wurden in Tageszeitungen und Magazinen als Fortsetzungen abgedruckt, unter anderem in den Mecklenburgischen Monatsheften und Velhagen & Klasings Monatsheften.

Werke (Auswahl) Romane Der hölzerne Konrad : ein Heimwehbuch. Engelhorn, Stuttgart 1921 Der Weg durch die Wiese. Engelhorns Nachf., Stuttgart 1923 Peter Quiddes Weg zum Licht. Stuttgart 1923 Die Tränenmamsell. Engelhorn, Stuttgart 1924 Jubilate : die Geschichte einer Familie. Steinkopf, Stuttgart 1924 Joch und Jugend. Steinkopf, Stuttgart 1925 Die Lüge. Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin 1928 Die Bosselmanns. Eine überaus heitere Angelegenheit. Gereimtes und Ungereimtes. Kafemann, Danzig 1930 Der Gefürchtete. Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Berlin 1932 Die sieben Verliebten. Franckhsche Verlagshandlung, Stuttgart 1940 Mitten im kalten Winter … Christnachtgeschichten. [von Irmgard Spangenberg u. a.] Acker-Verlag, Berlin 1937

Kinderbücher Vom Heulpeterchen. (mit Zeichnungen von Gertrud Zscheked), Kafemann, Danzig 1929 Zügel lang – Pferde loben! Reitbuch für Mädchen. Franckhsche Verlagshandlung, Stuttgart 1937 Schimm bleibt Schimm. Franckhsche Verlagshandlung, Stuttgart 1938 Schimm darf alles. Franckhsche Verlagshandlung, Stuttgart 1939 Schimm in Gloria. Franckhsche Verlagshandlung, Stuttgart 1940

Literatur

Stephan Sehlke: Pädagogen–Pastoren–Patrioten. Books on Demand, Norderstedt 2009, ISBN 978-3-8370-9497-8, S. 362–363.

Weblinks

Einzelnachweise Standesamt Schwerin, Eheregister, Nr. 15/1911 vom 15. Februar 1911. Ein mecklenburgischer Roman. In: Hamburger Fremdenblatt. Band 104, Nr. 266, 24. September 1932, S. 23. Ministerium für Volksbildung der Deutschen Demokratischen Republik, Liste der auszusondernden Literatur, Dritter Nachtrag, VEB Deutscher Zentralverlag, Berlin 1953, Transkript Buchstabe M, Seiten 127–139, Nr. 3424 (polunbi.de).

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