Edmundas Mačieža (* 12. März 1970 in der Rajongemeinde Rokiškis) ist ein litauischer Forstingenieur und Politiker. Von 2023 bis 2025 war er Vizebürgermeister der Rajongemeinde Jurbarkas und 2026 Vizeminister der Umwelt Litauens.

Leben Mačieža absolvierte 1993 die Litauische Landwirtschaftsakademie mit einem Abschluss als Forstwirtschaftsingenieur. Im Jahr 2006 erwarb er an der Technischen Universität in der litauischen zweitgrößten Stadt Kaunas den Masterabschluss im Bereich Öffentliches Management und Verwaltung.

Seine berufliche Tätigkeit begann Mačieža im Forstsektor. Er arbeitete als leitender Förster und dann Oberförster in der Forstdirektion Jurbarkas. Später war er stellvertretender Direktor des Unternehmens „Savas medis“, das sich mit der Planung forstwirtschaftlicher Tätigkeiten befasste. Von 2019 bis 2023 leitete er das kommunale Unternehmen „Jurbarko komunalininkas“.

Als stellvertretender Minister im Bereich Umweltpolitik war Mačieža für die Politikfelder Forstpolitik, Politik für Wildtiere und Fischerei zuständig. Er arbeitete unter dem Umweltminister Kastytis Žuromskas im Kabinett Ruginienė, geleitet von Inga Ruginienė, ernannt von Gitanas Nausėda.

Mačieža beaufsichtigte zudem die dem Umweltministerium unterstellten Einrichtungen, VĮ Valstybinių miškų urėdija (Staatliches Forstbetrieb) und Valstybinė miškų tarnyba (Staatliche Forstaufsichtsbehörde).

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