mini|Hilla Medalia (2008) Hilla Medalia (; * 1977) ist eine israelische Filmemacherin mit dem Schwerpunkt auf Dokumentationen.

Medalia erwarb ihren Master-Abschluss im Bereich Kino an der Southern Illinois University, ihr Abschlussfilm war 2004 Daughters of Abraham. Sie tritt seit 2004 als Regisseurin und Produzentin in Erscheinung. Mit Medalia Productions betreibt sie ihre eigene Produktionsfirma. Ihre Filme wurden von Sendern wie der BBC, Arte und HBO in Auftrag gegeben und auf verschiedenen internationalen Filmfestivals gezeigt.Angaben zur Person auf medaliaproductions.com und auf aicf.org, abgerufen am 2. Februar 2026.

Als Produzentin war sie an rund 40 Produktionen beteiligt.

Ihre Dokumentation After the Storm wurde 2009 beim Heartland Filmfestival in drei Kategorien ausgezeichnet. Für To Die in Jerusalem erhielt sie zwei Nominierungen bei den News & Documentary Emmy Awards. 2008 wurde die Produktion mit einem Peabody Award ausgezeichnet. Bei der Oscarverleihung 2026 erhielt sie für Children No More: Were and are Gone gemeinsam mit Sheila Nevins eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Dokumentar-Kurzfilm.

Medalia ist Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences und der Israeli Academy of Film and Television.

Filmografie (Auswahl)

2007: To Die in Jerusalem 2009: After the Storm 2013: Web Junkie 2013: Dancing in Jaffa 2015: Censored Voices 2016: Shalom Italia 2017: Muhi: Generally Temporary 2018: Die Oslo-Tagebücher (The Oslo Diaries) 2019: Chinas ungeliebte Frauen (Leftover Women) 2025: Children No More: Were and are Gone 2025: Holding Liat

Weblinks

Seite der Produktionsfirma Medalia Productions

Einzelnachweise

Kategorie:Dokumentarfilmer Kategorie:Israeli Kategorie:Geboren 1977 Kategorie:Frau