Seit dem 10. Jahrhundert gibt es Erwähnungen einer Befestigung am Standort der Burg Pettingen. Die Wasserburg war von einem 15 m breitem Wassergraben umgeben, der von dem Weilerbach, einem Zufluss der Alzette gespeist wurde. Sie wurde im 15. Jahrhundert zerstört, und im 16. Jahrhundert in ihrer heutigen Form wieder neu aufgebaut. Seit 1947 im Besitz des Luxemburger Staates, welcher im Jahr 1950 Arbeiten zur Erhaltung der zwei restlichen Türme und der noch stehenden Mauern durchführte.

Geschichte Über die Jahre hinweg wohnten die jeweiligen Burgherren historischen Ereignissen bei, unter anderem:

1214 der Hochzeit von Ermesinde II. Gräfin von Luxemburg und Walram IV. Herzog von Limburg 1236 besiegelten Arnold von Pittingen, sowie sein Bruder den Freiheitsbrief der Gräfin Ermesinde an die Stadt Echternach 1343 besiegelten Arnold von Pittingen, sowie sein Bruder den Freiheitsbrief der Gräfin Ermesinde an die Stadt Luxemburg

Sonstiges Laut einer Sage soll die Burg durch unterirdische Gänge mit den benachbarten Schlössern in Verbindung gestanden haben, welche bei Bedrängnis zu Hilfe kamen. Deswegen wäre es niemandem gelungen, die Burg einzunehmen.

In der Sage heißt es weiter, dass ein auf der Burg lebender Ritter einst seine neugeborene Tochter töten wollte, weil er lieber einen Sohn gehabt hätte, und als die Mutter sich ihm widersetzte, er diese vor Wut erstach. Diese soll fortan jedes Jahr am 15. Juli als weiße Frauengestalt auf dem Gemäuer der Burg erscheinen, mit fliegenden Haaren umherirren und flehen, man möge ihr ihr Kind nicht wegnehmen.

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Einzelnachweise

Pettingen Pettingen Kategorie:Bauwerk in Mersch