mini|Vincenzo Galeotti auf einem Gemälde von Carl Viertel Vincenzo Galeotti (* 5. März 1733 in Florenz; † 16. Dezember 1816 in Kopenhagen, bürgerlich Vincenzo Tomaselli) war ein italienisch-dänischer Tänzer, Choreograf und Tanzpädagoge.

Leben Galeotti erhielt seine Ausbildung in Italien durch Gasparo Angiolini, bevor er als Tänzer Europa bereiste. Von 1765 bis 1773 war er an verschiedenen Theatern in Venedig engagiert, wo er auch seine ersten Balletteinlagen und Divertissements choreografierte.

1769/70 gastierte er am King’s Theatre in London. In den folgenden Jahren arbeitete er in Mailand, Venedig und Genua. Überall wirkte auf ihn der Einfluss von Jean Georges Noverre.

1775 ging er nach Kopenhagen, wo er als Ballettmeister und Pädagoge bis zu seinem Tod Den Kongelige Ballet leitete. Er schuf zahlreiche Ballette, von denen Die Launen Cupidos und des Ballettmeisters (1786) mit seiner erhalten gebliebenen Choreografie das populärste wurde.

Literatur Horst Koegler, Helmut Günther: Reclams Ballett Lexikon. Reclam, Stuttgart 1984, ISBN 3-15-010328-2, S. 168

Kategorie:Balletttänzer Kategorie:Choreograf (Ballett) Kategorie:Tanzpädagoge Kategorie:Person (Großherzogtum Toskana) Kategorie:Historische Person (Italien) Kategorie:Däne Kategorie:Geboren 1733 Kategorie:Gestorben 1816 Kategorie:Mann