Die dreiteilige ZDF-info-Filmdokumentation Auschwitz – Überleben in der Hölle erzählt anhand weniger Beispiele von damaligen Opfern und Tätern die Funktionsweise der nationalsozialistischen Todesfabrik Auschwitz: von der Cellistin Anita Lasker, den Mördern Josef Mengele und Irma Grese (Hauptaufseherin), der Ärztin Gisella Perl, der Liebe von Helen Spitzer und David Wisnia, dem Häftlingsfotografen Wilhelm Brasse, dem Opfer der Zwillingsexperimente Eva Mozes Kor. Dabei werden zum besseren Verständnis zeitgeschichtliche Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges von 1940 bis 1945 in knappen Schnitten eingebunden. Neben alten Dokumentarmedien (s&w) und Interviews aus den Jahren nach 1990 in Farbe werden kurze Spielszenen zur Illustration verwendet.
Die kurze Doku-Reihe erzählt, wie sich die Leben der späteren Auschwitz-Opfer und NS-Täter mit dem Aufstieg von Adolf Hitler und der NSDAP bis zur Auflösung des Konzentrationslagers und der Sprengung der Gaskammern und Krematorien veränderte. Das Ende des Lagersystems wird auch noch im Zusammenhang mit den Konzentrationslagern Bergen-Belsen, Dachau bei München, dem Vorgehen der Besatzer in Warschau und den Auschwitzprozessen nach 1960 gegen die Täter in Frankfurt am Main gezeigt.
Historikerinnen und Historiker wie Stefan Hördler, Kathrin Kompisch, Phyllis Lassner, David G. Marwell, Alexandra Richie, Nikolaus Wachsmann und Kim Wünschmann begleiten das Filmmaterial mit einer Einordnung der Bilder und der Interviews der Zeitzeugen in den gesamten Ablauf der Shoah / aus der NS-Sicht der so genannten Endlösung der Judenfrage.
Film Stefan Köster, Katarina Schickling (Regie): Auschwitz - Überleben in der Hölle - Eine Liebe in Auschwitz. 2025 (Teil 1 - 46 Min, Teil 2 - 46 Min, Teil 3 - 47 Min; Wiederholung am 27. Januar 2026) – Informationen des ZDF.
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