Wilhelm Jonathan Karl Albert (* 28. August 1777 in Reinsdorf; † 27. Juli 1850 in Roßlau) war ein Herzoglich-Anhaltinischer Finanzrat und Landtagsabgeordneter.

Leben Albert war der Sohn des späteren Herzoglich-Anhaltinisch-Köthener Amtmanns Johann Ernst Albert. Nach dem Besuch der Gelehrtenschule in Dessau wirkte er bereits im Alter von 15 Jahren an der Verwaltung des väterlichen Gutes Reinsdorf mit. Er war von 1811 bis 1815 Administrator des Amtes Roßlau, Pächter der Domäne Lindau und später des Ritterguts Beuchlitz bei Merseburg.

Im Jahre 1811 wurde er als Herzoglich-Anhaltinischer Finanzrat in den Köthener Staatsdienst übernommen. Er war unter anderem für die Verwaltung der Domäne Roßlau und der Reservate zuständig. 1815 wurde er zum Rentbeamten in Roßlau ernannt.

In der Märzrevolution wurde er Abgeordneter des konstituierenden Vereinigten Landtags der Herzogtümer Anhalt-Dessau und Anhalt-Köthen. Er wurde für den Wahlkreis für das Justizamt Roßlau, Lindau, Domburg mit Neecken und Garitz gewählt.

Er war Autor landwirtschaftlicher Schriften.

Literatur Rüdiger Hachtmann: „… die Autoritäten haben einen Knacks erhalten“ – Anhalt in der Revolution von 1848/49, S. 23, doi:10.14765/zzf.dok.1.856.

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