Wahlhausen ist eine luxemburgische Ortschaft in der Gemeinde Parc Hosingen im Kanton Clerf.

Bis Ende 2011 war sie Teil der Gemeinde Hosingen, welche mit den Gemeinden Konstum und Hoscheid zu der Gemeinde Parc Hosingen fusioniert ist.

rechts|mini|Ländliche Architektur in Wahlhausen

Geschichte

Jeder einzelne der 10 Männer aus Wahlhausen, welche im wehrpflichtigen Alter waren, und während des Zweiten Weltkrieges zwangsrekrutiert werden sollten, verweigerten den Kriegsdienst. Zwei von ihnen wurden später hingerichtet, einer fiel bei einem Feuergefecht als Mitglied der Miliz.Revue, 28. Jg., nº 23 (09.06.1973), p. 34. Digitalisiert durch die Nationalbibliothek Luxemburgs, abgerufen am 25. Januar 2026 Ein Gedenkstein gegenüber des Kulturzentrums erinnert an diese und alle anderen Toten während des Zweiten Weltkrieges.

Sonstiges In dem Buch Sagenschatz des Luxemburger Landes wird Wahlhausen in drei Sagen erwähnt:

Die Wahlhauser Hasenfrau Ein Einwohner des Dorfes sah bei der nächtlichen Jagd, an mehreren aufeinander folgenden Tagen einen Hasen, der nah an ihm vorbei lief. Und obwohl dieser ihm sehr nah kam, sogar um ihn herum lief und einen Purzelbaum vor ihm schlug, verfehlte der Jäger ihn mit jedem Schuss. Der Jäger der sich dachte da würde nicht alles mit rechten Dingen zugehen, erzählte dies dem Dorfpfarrer, welcher ihm einer seiner Kugeln segnete, und ihm sagte er solle diese das nächste Mal für den Hasen benutzen. Als der Jäger in der nächsten Nacht dieses tat, traf er den Hasen, und im gleichen Moment erschallte ein fürchterliches Geheul über Berg und Tal. Ab diesem Moment wurde der Hase nie mehr gesehen, und man erzählte sich ein paar Tage später im Dorf « eine übel berüchtigte Frau aus einem benachbarten Dorfe sei geschossen worden ». Templer zu Eisenbach Zwischen Eisenbach und Wahlhausen sollen Raubritter gelebt haben, welche auch am Niedergang der Burggrafen von Stolzemburg und Falkenstein Schuld seien. Bei jenen Raubrittern soll es sich um vertriebene Tempelherren aus Jerusalem gehandelt haben, und Überreste ihrer Häuser seien auf halbem Weg zwischen Hosingen und Eisenbach, sowie zwischen Wahlhausen und Eisenbach zu finden. Wichtlein bei Wahlhausen Am Dorfrand, an demselben Ort wie das Heidenhäuschen der Templer, soll auch «in früherer Zeit eine unterirdische Wohnung gewesen sein, in der ganz kleine Leute gewohnt haben». Weblinks

Website der Gemeinde

Einzelnachweise

Kategorie:Parc Hosingen