Södingberg ist eine Ortschaft und gleichnamige Streusiedlung in der Weststeiermark in der Marktgemeinde Hitzendorf im Bezirk Graz-Umgebung in der Steiermark. Die Ortschaft hat Einwohner (Stand: ).

Lage und Geographie Södingberg liegt im südlichen Teil der Marktgemeinde Hitzendorf, südlich des Marktortes, im Norden der Katastralgemeinde Schadendorfberg auf einem von Nordwesten nach Südosten streichenden Hügelrückens des Weststeirischen Riedellandes. Dieser Hügelrücken trennt das im Osten gelegene Liebochtal mit der Rotte Mayersdorf und dem Dorf Attendorf von dem im Westen gelegenen Södingtal mit dem Dorf Großsöding. Im südlichen Teil von Södingberg fließt der Foltibach in Richtung Södingtal.

Die Dobleggerstraße (L383), die Mayersdorf mit Großsöding verbindet, verläuft im Südosten an Södingberg vorbei.

Geschichte Die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Ortes datiert 1408 als Sedingerperg. Eine weitere Erwähnung datiert um 1780 als Södingberg. Der Ortsname dürfte auf den althochdeutschen Personennamen Sedi zurückgehen, der Namenszusatz -berg verweist darauf, dass es sich um ein altes Weinbaugebiet handelt.

Bis zur Abschaffung der Grundherrschaften im Jahr 1848 gehörten die Bewohner Södingbergs im Verlauf der Jahrhunderte zu verschiedenen Herrschaften. Das Stift Rein hatte so etwa 42 untertänige Zinsgüter in ihrem Amt Söding und zum Stockeramt der Herrschaft Ligist gehörten vier untertänige Zinsgüter. Weiters hatten die Herrschaften Greißenegg, Großsöding, Lankowitz, Obervoitsberg und Wachsenegg Untertanen im Ort.

Mit der Konstituierung der freien Gemeinden im Jahr 1850 wurde Södingberg zusammen mit Stein und Schadendorfberg Teil der freien Ortsgemeinde Schadendorfberg. Als die Ortsgemeinde 1969 aufgelöst wurde, kam Södingberg zur Gemeinde Attendorf. Im Zuge der Steiermärkischen Gemeindestrukturreform wurde Attendorf, und dadurch auch Schadendorfberg im Jahr 2015 Teil der Marktgemeinde Hitzendorf.

Wirtschaft und Infrastruktur Der Ort Södingberg ist landwirtschaftlich geprägt. Vor allem der Weinbau spielte hier bis um 1885 noch eine bedeutende Rolle. Für das Jahr 1835 ist auch ausgedehnter Anbau von Weber-Karde belegt.

Der Ort ist nach Mooskirchen eingepfarrt und die Kinder besuchen die Schulen in Mooskirchen.

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Ersterwähnung 1408 Kategorie:Geographie (Hitzendorf) Kategorie:Ort im Bezirk Graz-Umgebung Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Kainach (Mur)