mini|Dorfkirche Großweitzschen mini|Innenansicht zum Altar mini|Innenansicht zur Orgel Die evangelische Dorfkirche Großweitzschen ist eine Saalkirche des Historismus in Großweitzschen im Landkreis Mittelsachsen in Sachsen. Sie gehört zur Kirchgemeinde Hartha im Kirchenbezirk Leisnig-OschatzKontaktdaten der Kirchgemeinden auf der Website des Kirchenbezirks Leisnig-Oschatz. der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und kann in der Regel nicht besichtigt werden.Informationen auf architektur-blicklicht.de

Geschichte und Architektur Die Saalkirche in historisierenden Formen wurde im Jahr 1908 nach Plänen von Julius Zeißig erbaut. Dabei wurden vom Vorgängerbauwerk Teile des breiten romanischen Westturms in den Neubau übernommen. Eine Außenrestaurierung erfolgte im Jahr 1994.

Das Bauwerk ist ein Putzbau mit eingezogenem Chor und Apsis auf einem Porphyrsockel mit Eckquaderung. Das Bauwerk ist durch Rollen-, Würfel- und Zickzackfriese sowie mit Akanthuskonsolen verziert.

Die Sakristei ist an der Chorsüdseite angebaut. Seitlich des Westturms sind zwei offene doppelläufige Treppenanlagen zu den Emporen angebaut.

Der Innenraum ist von einheitlicher Gesamtwirkung, mit einem Tonnengewölbe aus Beton geschlossen und durch Ornamentbänder gegliedert. An drei Seiten sind Emporen eingebaut; die Brüstungen sind mit Intarsienornamentik verziert.

Der tonnengewölbte Chor und die Apsis sind schmucklos; die ehemaligen Wandmalereien mit Darstellungen der Apostel, Evangelisten und des Jüngsten Gerichts von Hans Blanke aus den Jahren 1921/22 wurden 1956 übertüncht.

Glasmalereien in der Apsis stellen den Guten Hirten, die Kreuzigung und die Auferstehung sowie an der Saalnord- und Südseite Innen- und Außenansichten der alten Kirche dar.

Ausstattung Die spätromantische Orgel ist ein Werk von Jehmlich aus dem Jahr 1908 mit 18 Registern auf zwei Manualen und Pedal und pneumatischer Traktur. Sie ist zum Teil in den Turm integriert und mit einem Prospekt in klarer Formgebung versehen, der die Gestaltung der Emporen rezipiert.

Seitlich des Chores sind zwei bauzeitliche Kohleöfen aufgestellt.

Literatur

Weblinks

Website der zuständigen Kirchgemeinde Hartha Geschichte der Jehmlich Orgel

Einzelnachweise

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