Griffinia ist eine Gattung der Krabben aus der Familie Epialtidae mit vier Arten. Sie besiedeln den Kontinentalhang in Tiefen zwischen 345 und 670 m in der gemäßigten Klimazone des Nordwestpazifiks, im zentralen Indopazifik und in der gemäßigten Klimazone Australasiens.
Merkmale Der Carapax ist bis zu 20 mm lang, glatt und mit langen, aufrecht stehenden Borsten bedeckt. Die Regionen sind nicht abgegrenzt. Der Leberrand hat einen winkligen Lappen oder einen nach vorn gerichteten Dorn, der Kiemenrand ist glatt. Das Rostrum (mittiger Stirnfortsatz) besteht aus zwei Dornen, die durch eine dreieckige Kerbe getrennt sind. Der Überaugenvorsprung und der Hinteraugendorn sind durch eine V-förmige Kerbe getrennt. Ein vorderer Augenhöhlenwinkel fehlt oder ist durch eine U-förmige Kerbe abgegrenzt. Der vor der Augenhöhle gelegene (präorbitale) Dorn ist dreieckig, hinter der Augenhöhle liegt ein kleiner Höcker. Bei Männchen tragen Merus, Carpus und Propodus einen Kiel. Das erste Gonopodium ist dünn, spitz und am Ende abgeflacht. Bei Weibchen sind der fünfte und sechste Somit des Pleons verschmolzen.
Systematik Die Gattung wird in die Unterfamilie Epialtinae eingeordnet, die Untergliederung der Epialtidae in Unterfamilien ist jedoch umstritten. Sie umfasst folgende Arten: Griffinia gilloloensis (, 1916) Griffinia lappacea (, 1918) Griffinia polita (, 1986) Griffinia takedai , 2012
Einzelnachweise
Kategorie:Epialtinae Kategorie:Epialtinae (Unterfamilie)