Der Aubach ist ein gut fünf Kilometer langer Bach im Schweizer Kanton St. Gallen und über den Rechtsseitigen Linth-Hintergraben ein indirekter Zufluss des Zürichsees. Er entwässert einen Teil des Gebiets Gaster mit den vielen Zuflüssen vom Westhang des Federispitz.

Verlauf Der Aubach entspringt auf am Berghang des Altwisstocks auf dem Gebiet der Gemeinde Kaltbrunn. Er fliesst zuerst steil durch einen zumeist bewaldeten Bachgraben zwischen landwirtschaftlich genutzten Rodungsflächen zur Gasterebene am Hangfuss hinunter. Östlich des Weilers Steinenbrücke, der im Gebiet von Kaltbrunn am Übergang der Hauptstrasse 17 Gasterstrasse über den Steinenbach liegt, nimmt er am Hügel Schlossbüchel kleinere Nebenbäche auf, unterquert die Gasterstrasse und tritt beim Weiler Aeuli in die flache Landschaft der Linthebene hinaus.

Der Oberlauf des Aubachs liegt nur wenige hundert Meter neben dem Tobel des Steinenbachs; und doch mündet der Bach nicht in dieses grössere Gewässer, sondern nimmt einen eigenen Lauf, ganz am linken Rand des weiten Bachschwemmkegels des Steinenbachs, in südwestlicher Richtung bis zu den Kanälen der Linth in der meliorierten Ebene.

Mit geringem Gefälle überquert der Aubach die Ebene in der Landschaft Gaster, nur am Anfang mit einem mäandrierenden, später einem gestreckten Verlauf. Sein um 1915 gegrabenes künstliches Bachbett bildet auf einer langen Strecke die Grenze zwischen den Gemeinden Benken und Schänis. Die ehemaligen Feuchtgebiete mit Flurnamen wie Gasterwiesen, Maseltrangerriet, Wiedenriet, Rufiriet, Witmoos und Sumpfwiesen wurden mit Entwässerungskanälen und im Boden verlegten Drainagerohren trockengelegt. Die natürlichen Bäche bei Schänis, zum Beispiel der Rufibach und der Maseltrangerbach, wurden kanalisiert und zu Entwässerungsgräben ausgebaut, die in den Aubach münden. Nur in der Umgebung des Flugplatzes Schänis ist noch eine naturnahe Moorfläche erhalten geblieben, die als Naturschutzgebiet im Bundesinventar der Flachmoore von nationaler Bedeutung aufgeführt ist.Objektblatt «Gastermatt» im Bundesinventar der Flachmoore von nationaler Bedeutung.

Mitten in der Ebene überquert die Bahnstrecke Rapperswil–Ziegelbrücke den Aubach.

Unter dem südlichen Bergfuss des Benkner Büchels werden die kanalisierten Bäche im Gebiet Sumpfauslauf mit dem Aubach zusammengeführt, und bald danach erreicht der Bach neben dem jüngst vom Linthwerk revitalisierten Auengebiet Hänggelgiessen den aus dem Linthkanal abgeleiteten Seitenbach, mit dem zusammen er nun den Rechtsseitigen Linth-Hintergraben bildet. Über diesen Kanal, der parallel zum Linthkanal verläuft, erreicht sein Wasser bei Schmerikon den Zürichsee.

Weblinks

Aubach. Geoportal des Kantons St. Gallen

Einzelnachweise

2Aubach Kategorie:Fluss in Europa Kategorie:Fluss im Kanton St. Gallen