mini|Gnudi-Variante mit Soße Gnudi sind Ricottabällchen der italienischen Küche, die es in herzhaften und süßen Varianten gibt. Das Gericht stammt aus der Toskana; in Siena werden die Bällchen malfatti („Missratene“) genannt, in Florenz gnudi („Nackte“). Im Prinzip bestehen Gnudi aus der Füllung von Ravioli, jedoch ohne die Hülle aus Nudelteig.
Für die herzhafte Variante wird Ricotta mit Parmesan, Pfeffer, Salz und Muskat vermischt, zu etwa 3 cm großen Kugeln geformt und in Hartweizengrieß gewälzt. Nach kurzem Kochen werden die Klößchen in Butter geschwenkt, in der zuvor Salbeiblätter knusprig gebraten wurden. Die Gnudi werden mit Parmesan, ein wenig Zitronensaft, den Salbeiblättern und etwas Muskat serviert; Tomatensauce kann auch dazu gereicht werden. Das Grundrezept der Gnudi kann mit Spinat, Mangold oder Erbsen angereichert werden, oder es wird ein geschlagenes Ei hinzugefügt.
Für die süße Variante als Dessert wird nach dem Anbraten ohne Salbei Vanillezucker über die Gnudi gestreut.
Weblinks
Einzelnachweise Gnudi. VisitTuscany.com abgerufen am 21. Januar 2026 Hans Gerlach: Gnudi mit Mangold. Süddeutsche Zeitung Magazin, abgerufen am 21. Januar 2026 Giuseppe D’Errico: Gnudi. Gault&Millau Channel, abgerufen am 21. Januar 2026
Kategorie:Italienische Küche Kategorie:Käsegericht