Carina Mergens (* 1977 in Trier) ist eine deutsche Filmeditorin und Dozentin. Sie arbeitet vorwiegend im Bereich des Dokumentarfilms.

Leben und Ausbildung Carina Mergens wurde 1977 in Trier geboren. Von 1997 bis 2000 absolvierte sie eine Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton mit dem Schwerpunkt Schnitt. Anschließend nahm sie von 2001 bis 2002 an einem Weiterbildungsprogramm für Filmmontage an der ifs Internationale Filmschule Köln teil.

Im Jahr 2006 entwickelte sie während einer Retrospektive der Brüder Albert und David Maysles ein besonderes Interesse am Dokumentarfilm und am Direct Cinema. Von 2007 bis 2008 absolvierte sie ein Postgraduate Diploma im Bereich Documentary Filmmaking am Victorian College of the Arts in Melbourne, Australien.

Beruflicher Werdegang Seit 2008 arbeitet Carina Mergens als freie Filmeditorin. Zunächst war sie vor allem im Schnitt nonfiktionaler Fernsehformate sowie dokumentarischer Kurzfilme tätig. In den folgenden Jahren verlagerte sich ihr Schwerpunkt zunehmend auf lange Dokumentarfilme für Kino und Fernsehen.

Für ihre Montagearbeit an dem Dokumentarfilm Am Kölnberg (2014) erhielt sie 2015 den Bild-Kunst-Schnitt-Preis Dokumentarfilm. Eine weitere Auszeichnung mit diesem Preis folgte für ihre Arbeit an Igor Levit – No Fear unter der Regie von Regina Schilling.

Lehrtätigkeit Neben ihrer Tätigkeit als Editorin ist Carina Mergens in der Lehre aktiv. Sie ist Dozentin an der Edimotion Akademie und Lehrbeauftragte für Schnittdramaturgie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

Filmografie Kino- und Dokumentarfilme 2010: People on Sunday 2010 2011: Die Atomruinen von Tschernobyl und Fukushima 2011: Zuckere Welt 2012: Mein Leben tanzt 2014: Am Kölnberg 2015: Trapped by Law 2015: Vom Wurstkönig zum Bio-Pionier – Karl Ludwig Schweisfurth 2016: Erich und Schmitte – Entscheidend is am Beckenrand 2017: ultrAslan 2017: Erich und Schmitte – Entscheidend is am Beckenrand 2017: Landretter 2017: Shut Up and Play the Piano 2017: Global Family (mit Nicole Kortlüke) 2019: Zuhurs Töchter 2020: Vienna Calling 2021: Igor Levit – No Fear 2024: Mein Name ist Otto 2026: Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war

Fernsehen 2004: Besser als Schule 2008: Die Comedy-Schmiede – Ein Vierteljahrhundert „Springmaus“ 2008–2019: Quarks & Co. (mehrere Folgen) 2010: mieten, kaufen, wohnen 2013: ZDFzoom – Unser täglich Gift 2013: ZDFzoom – Gefesselt im Heim 2013: Unser Wirtschaftswunder – Die wahre Geschichte 2019: W wie Wissen (eine Folge)

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Einzelnachweise

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